Baden-Württemberg hat gewählt
Die AUF-Partei ist erstmalig in 15 Wahlkreisen bei der baden-württembergischen Landtagswahl angetreten. Die Kandidaten konnten in diesen 15 Wahlkreisen zwischen 0,6 und 1,6 % erzielen. Im Durchschnitt erhielt die AUF-Partei in diesen Wahlkreisen knapp 1 %. Besonders gut haben die Orte Untermünkheim (Hohenlohe) mit 4,1 % und Neubulach (Calw) mit 3,6 % abgeschnitten. Die Ergebnisse liegen im Rahmen der Erwartungen.
Für die AUF-Baden-Württemberg hat die Wahlkampagne neben der programmatischen Arbeit insbesondere einen großen Mitgliederzuwachs gebracht: So ist es innerhalb eines Jahres gelungen, die Mitgliederzahl mehr als zu verdoppeln auf jetzt ca. 160 Mitglieder.
Die Landtagswahl war zunächst von Stuttgart 21 geprägt und wurde dann vom japanischen Reaktorunfall in Fukushima überschattet. Der Wahlkampf wurde insbesondere von den Grünen außerordentlich polarisierend und teilweise aggressiv geführt. Entsprechend ist die Wahlbeteiligung von 53 % (2006) auf jetzt 66 % angestiegen. Für die AUF-Partei waren dies besonders schwierige Umstände, denn viele potentielle wertkonservative Wähler haben im Gespräch mit unseren Kandidaten bereits im Vorfeld angekündet, nochmals CDU zu wählen, um eine rot-grüne bzw. grün-rote Regierung zu verhindern.
Dies ist jedoch nicht gelungen. Die CDU ist mit 39 % zwar mit Abstand stärkste Kraft geworden. Entgegen üblicher demokratischer Gepflogenheiten, nach denen der stärkste Partei der Regierungsauftrag zukommt, wollen jedoch erstmals die Grünen mit etwa 24 % den Ministerpräsidenten stellen und mit der SPD (23 %) eine grün-rote Koalition bilden.
Christen und Wertkonservative sollten sich nichts vormachen: Die CDU hat in den letzten Jahrzehnten in den meisten Politikfeldern rot-grüne Positionen übernommen und entsprechend christliche Werte aufgegeben: Beispiele sind Themen wie die vorgeburtliche Kindstötung und andere bioethische Fragen, die Relativierung der Ehe zwischen Mann und Frau, die Förderung von Ganztagesschulen und Kinderkrippen, die Frauenquote sowie die politische Fortführung des radikalfeministischen Gender-Mainstreamings. Mappus berief zum Beispiel die Gender-Mainstreaming-Aktivistin Regina Ammicht-Quinn zur Staatsrätin für gesellschaftliche Werteentwicklung.
Grün-Rot wird diese Entwicklungen in Baden-Württemberg vermutlich mit wesentlich mehr Nachdruck weiter vorantreiben. Die erste von den Grünen geführte Landesregierung könnte ein weiterer, möglicherweise epochaler Schritt weg von christlichen Werten sein. Dies war vermutlich vom Wahlvolk nicht beabsichtigt, jedoch hat die Angst vor der Atomkraft bei ausreichend vielen Wählen alle anderen Aspekte in den Hintergrund rücken lassen. Die möglichen Folgen dieser Wahl werden die Menschen in Baden-Württemberg zu tragen haben. Zumindest in der Demokratie dürfte der Satz von Joseph Marie de Maistre zutreffen: „Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient".
Kuno Gerst
Landesvorsitzender AUF-Baden-Württemberg
Kontakt: Kuno.Gerst(at)AUF-Partei(dot)de
Kuno Gerst, AUF-Partei: Christliche Werte für eine menschliche Politik

- Kuno Gerst
Die Kandidatur für den Landtag ist für Kuno Gerst, 51-jähriger Unternehmer aus Kirchheim/Teck und Landesvorsitzender der AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie, Christen für Deutschland, eine Premiere. Die in 2008 neu gegründete Partei tritt nach 2010 in Nordrhein-Westfalen (NRW) zum zweiten Mal bei einer Landtagswahl an.
„In der AUF-Partei engagiere ich mich, weil sich dort Menschen finden, die Sachpolitik machen wollen – nach christlichen Prinzipien und mit hoher Sachkompetenz“, so Gerst. Besonders am Herzen liegt ihm die Förderung der Familien als Fundament unseres Gemeinwesens. Gerst befürwortet die Einführung eines Erziehungsgehalts. Stark macht er sich auch für konsequenteren Schutz des ungeborenen Lebens und die Entwicklung von ressourcenschonenden, innovativen Energieversorgungs- und Mobilitätskonzepten, dazu gehört auch die Förderung von erneuerbaren Energien. Als Unternehmer ist es ihm wichtig, dass Bürokratie wo immer möglich abgebaut wird und Abläufe auch im öffentlichen Bereich optimiert und beschleunigt werden. Als früherer Finanzchef eines großen Anlagenbauers weiß er auch, wie der Hase in der Industrie läuft.
Kuno Gerst ist verheiratet und hat drei Kinder. Der älteste Sohn studiert derzeit in Südafrika und lernt, dass es auch anders gehen kann als in Deutschland – mit mehr Improvisation, weniger Verbissenheit und mehr Mut. Kuno Gerst war Mitbegründer und Kandidat der zur Kommunalwahl 2004 gegründeten Christlichen Initiative Kirchheim (CIK). Hans Kiefer, einer der beiden Gemeinderäte der CIK, ist Gerst‘s Ersatzkandidat.
Die großen Vorbilder für Gerst sind Dietrich Bonhoeffer und Martin Luther King. Sie sind für ihre Ideale, wie Menschenrechte, Gleichheit vor dem Gesetz und soziale Gerechtigkeit eingetreten auch als es schwierig wurde und mutige Entscheidungen erforderte. Gerst befürwortet eine freiheitliche Wirtschaftsform, ist aber fest davon überzeugt, dass Unternehmen eine gesellschaftliche und soziale Verantwortung haben. Wenn Unternehmen diese nicht mehr wahrnehmen, muss die Gesellschaft einschreiten – dies vertritt Gerst trotz seiner grundsätzlichen freiheitlichen wirtschaftlichen Ausrichtung.
Seine Hobbies sind Lesen, klassische Musik, Ausgleichssport, Skifahren, Menschen kennenlernen, Neues Entdecken und Entwickeln. Allzu viel Zeit bleibt ihm wegen seines ehrenamtlichen Engagements als Leiter der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Kirchheim dazu freilich nicht.
Vielseitig und vielfältig zusammengestellt ist sein Wahlkampfteam: Da ist die ehemalige Erzieherin mit 80 Jahren, der Koch und der Lehrer aus dem Iran, die Dettinger Krankenschwester, der frühere Gemeinderat, der frühere Taxifahrer, die Fußpflegerin und ein Wirtschaftsingenieur. Sie alle engagieren sich in ihrer Freizeit für Kuno Gerst und die Partei-Kampagne „AUF tragfähige Werte bauen“.
Mit der AUF-Partei will Kuno Gerst den Menschen eine Wahlalternative bieten, die von den Landtags-Parteien und ihrer einerseits oft abgehobenen und von christlichen Werten weit entfernten Politik enttäuscht sind. Als Christ weiß Gerst, dass es Werte gibt, die zu vertreten zwar nicht immer einfach sind, aber langfristig tragfähig – auch in der Politik.
Kuno Gerst, AUF-Partei: Stellungnahme zu aktuellen Themen
Asylpolitik:
Kuno Gerst und Helmut Staiger besuchten gestern das Kirchheimer Asylbewerberheim. Dort leben beispielsweise acht Männer in einer 3-Zimmer-Wohnung. Sie bekommen pro Woche 32 € per Gutschein. Sie dürfen ihn nur am Montag und Donnerstag und nur in einem bestimmten Geschäft einlösen. Damit dürfen sie auch keinen Bleistift oder ein Heft kaufen, das sie zum Erlernen der deutschen Sprache benötigen. Der Gutschein darf nicht ganz oder teilweise auf eine andere Woche übertragen werden. Wenn muslimische Asylsuchende in einem türkischen Geschäft einkaufen wollen, ist dies nur mit den 20 € pro Monat möglich, die sie zusätzlich zur freien Verfügung erhalten. Eine zweifache Mutter ist derzeit in der Uniklinik Mannheim. Einer ihrer Söhne war etwa 4 Wochen krank, bis er nun endlich dort medizinisch und menschlich gut gepflegt wird. Gerst: „Können wir in einem reichen Land so mit unseren Mitmenschen umgehen?“ Aus seiner Sicht ist das Recht, eine Arbeit auszuüben, etwas Sinngebendes für jeden Menschen. Es muss allen hier lebenden Menschen ermöglicht werden, sei es bezahlt oder ehrenamtlich. Die Gastgeber im Heim mussten wegen ihres christlichen Glaubens oder wegen ihrer politischen Tätigkeit aus dem Iran fliehen. Dort werden solche Menschen, wenn man sie findet, erhängt. Das Thema der Religionsfreiheit ist für die AUF-Partei sehr wichtig. Deshalb wird sie alles dafür tun, dass dies weltweit erreicht wird. Glücklicherweise bekamen zwei der Asylbewerber letzte Woche das Recht, bundesweit zu reisen.
Landwirtschaft:
Wichtig ist Gerst auch das Thema Landwirtschaft. Weite Regionen in Baden-Württemberg sind geprägt durch Landwirtschaft, Wälder und Natur. Der so genannte „ländliche Raum“ hat in Baden-Württemberg aber auch eine hohe wirtschaftliche Bedeutung. Agrar- und Forstwirtschaft, Gartenbau sowie eine leistungsstarke mittelständisch geprägte Wirtschaft und nicht zuletzt der Tourismus bilden ein stabiles Netzwerk der ländlichen Strukturen. Agrarförderung muss bäuerliche Strukturen, ebenso wie die regionale Vermarktung – in der Gegend durch „Schmeck die Teck“ hervorragend organisiert - stärken und sich an ökologischen Kriterien ausrichten. Die AUF-Partei lehnt gentechnisch manipulierte Lebensmittel als nicht schöpfungsgemäß ab. AUF setzt sich ein für die Steigerung der Attraktivität des ländlich Raums, eine Stärkung der bäuerlichen Strukturen und eine ökologisch ausgerichtete Landwirtschaft. Es müssen Fördermittel in den Bereichen Verarbeitung und Vermarktung umgelenkt werden von der Lebensmittelindustrie hin zum Handwerk (Bäckereien, Metzgereien, Molkereien, Käsereien und kleineren Mühlen) und vor allem hin zur Direktvermarktung durch die Landwirte. Wir fordern einen konsequenten Grundwasserschutz, sowie eine ökologische Ausrichtung von landwirtschaftlichen Schulen und Hochschulfakultäten.
Gesundheit:
Ein wichtiges Gesundheitsthema ist der Elektrosmog. Die Einführung von schnurlosen Telefonen und Handys hat die Kommunikation in den letzten dreißig Jahren erleichtert und auch wirtschaftlich viele Vorteile gebracht. Die dadurch entstandenen Risiken für den menschlichen Körper sind zwar wissenschaftlich noch unvollständig erforscht, doch die Praxis zeigt jetzt schon viele Menschen, die gesundheitlich unter dem Mobilfunk leiden. AUF will deshalb die Senkung der Grenzwerte der elektromagnetischen Strahlung (die Schweiz hat bei gleichem Komfort Feldstärkewerte von einem Zehntel der unsrigen), eine Änderung der Bauordnung (insbesondere weitaus höhere Abstände der Mobilfunkmasten von Schulen, Kindergärten und Wohngebieten), ein Abnahmeverfahren für alle Mobilfunksender und eine unabhängige Forschung über die gesundheitlichen Risiken der elektromagnetischen Strahlung.
Kommunalpolitik:
Als Mitbegründer der Gemeinderatsgruppe „Christliche Initiative Kirchheim“ (CIK), für die sein Ersatzbewerber Hans Kiefer im Gemeinderat sitzt, ist dem AUF-Kandidaten Kuno Gerst auch die Kommunalpolitik wichtig.
Sehr positiv hat sich die Einführung der S-Bahn vor 15 Monaten ausgewirkt. Die Anbindung an die städtischen und überörtlichen Busse ist gut gelungen, und auch der Anschluss an die Kleine Teckbahn nach Oberlenningen funktioniert gut. Neben der sehr verbesserungsbedürftigen Ampelschaltung in der Stadt Kirchheim und am Rand Dettingens an der B 465 sieht er große Verkehrsprobleme im Lenninger Tal. Da dort aus topographischen Beweggründen sowie aus Gründen des Landschaftsschutzes keine Ortsumgehungen möglich sind, kommt nur eine Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene in Betracht. Zur stärkeren Nutzung des Schienenverkehrs – beispielsweise morgens für Schüler - muss der Bahnsteig in Dettingen verlängert werden, was aber durch die Bahn nicht erledigt wird. Der Wahlkampfleiter von Gerst, Helmut Staiger, der bis vor eineinhalb Jahren Mitglied der Regionalversammlung Stuttgart war, hat sich dafür eingesetzt, dass sich dies ändert. Staiger: „Hier müssen sich alle Zuständigen in der ersten Aprilhälfte an einen Tisch setzen und die Bahn gemeinsam mit Termindruck auffordern, hier für eine Verbesserung zu sorgen“. Eine vollständige und umfassende nationale Lösung der Probleme der Deutschen Bahn wird es aber nur geben, wenn die Bahn dezentral organisiert wird, nicht auf Gewinnerzielung angelegt ist und ihre Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge wahrnimmt. Vorbild der AUF-Partei ist hier die Schweiz. Die Schweizerische Bundesbahn (SBB) ist hundertprozentige Tochter der Eidgenossenschaft. Staiger: „Die Schweiz ist in Sachen direkte Demokratie und öffentlicher Verkehr ein Traum. Ich wünsche mir, dass das nach der Wahl rasch in Deutschland Realität wird“. Mit beteiligt sind in Zürich die Schweizer AUF-Kollegen der Evangelischen Volkspartei (EVP), die dort ausgezeichnete und vorbildliche Arbeit machen, auch mit zwei hervorragenden Damen im Nationalrat.
Was die Bahnhöfe angeht ist sehr positiv, dass in Kirchheim der seit Anfang Januar bestehende „Fahrkartenschalter“ sehr gut angenommen wird. Der Mitarbeiter der Bahn ist sehr kompetent und freundlich. Gut frequentiert und gepflegt sind beispielsweise auch die P+R-Bahnhöfe in Owen, Ötlingen und Wendlingen. Leider fehlt an manchen Bahnhöfen teilweise oder ganz die Barrierefreiheit (Kirchheim-Süd, Plochingen usw.). Vorbildlich ist die Altbacher Aufzuglösung für Rollstuhlfahrer, gehbehinderte Menschen, sowie Mütter und Väter mit Kinderwagen. Auch die Sauberkeit der Unterführungen lässt teilweise zu wünschen übrig. Die DB-Servicewüste Deutschland ist am Wendlinger Bahnhof besonders erkennbar: Vorgestern – und das ist leider kein Einzelfall – funktionierten die Fahrkartenautomaten nicht, die Uhrzeit am Bahnsteig ist unterschiedlich (am Abend des 18. Februar war es gleichzeitig 18.04 Uhr und 19.04 Uhr). Da der Fahrkartenautomat nur teilweise unter der Eisenbahnbrücke liegt, muss man sich bei Regen schützen. Wenn man mit Münzen bezahlen und diese auch sehen will, ist es bei Nacht schwierig, denn man sieht sie nur, wenn man sich dreht und Gleis 1 zuwendet. Ganz zu schweigen davon, dass zwar die Hausordnung überall an den Gleisen zu finden ist (wir befinden uns ja in Deutschland), dafür bei den S-Bahn-Gleisen aber kein Abfahrtsplan für Regionalbahn und Regionalexpress in Richtung Tübingen oder Stuttgart. Es bleibt viel zu tun! Kuno Gerst wird es gerne mit seinen Kolleginnen und Kollegen anpacken, wenn er dazu die Möglichkeit bekommt, auf alle Fälle aber Helmut Staiger, der auch Kreisvorsitzender der AUF-Partei ist. In der ersten Aprilhälfte wird er Initiative ergreifen in Richtung Bahngleisausbau in Wettingen.
Warnung vor „falschen Propheten“ in der Politik Wahlkampfabschluss der AUF-Partei im Wahlkreis Breisgau / Kritik an den Altparteien
Mit dem Thema „Das politische Versagen der Großparteien – Neue Konzepte für eine freiheitliche Demokratie" war Markus Widenmeyer als stellvertretender Bundesvorsitzender der "AUF–Partei für Arbeit, Umwelt und Familie" am Samstag, den 19. März, nach Kandern gekommen. Der promovierte Chemiker und Philosoph, der im Wahlkreis 05 (Böblingen) AUF-Kandidat für die Landtagswahl ist, erläuterte zunächst, was ein „politisches Versagen" sei, indem er eine Analogie zum Sport herstellte: Wenn ein in einen Wettskandal verwickelter Torwart einen Ball absichtlich nicht gehalten habe und dessen Mannschaft deshalb verlor, so hatte er aus Sicht der am Wettskandal beteiligten Personen nicht versagt. Der Sinn des Spieles sei in diesem Fall aber „verraten" worden. In der Politik liege der Fall ähnlich. Die Spielregeln, wie sie das Grundgesetz vorgeben, würden immer mehr entwertet. Selbst um Artikel 1 Grundgesetz „Die Würde des Menschen ist unantastbar" sei es nicht gut bestellt. Besonders deutlich sei das bei den durch Steuergelder mitfinanzierten Spätabtreibungen, die „unschuldige Opfer heimtückisch und grauenhaft" treffen. Die in den letzten 40 Jahren immer einseitiger handlungsleitenden atheistischen Welt- und Menschenbilder hätten auch „Kaputte Familien, sexuelle Entgleisungen und Süchte" mit sich gebracht. Wer vor diesem Hintergrund wieder mehr Wert auf Würde und Sitte lege, dürfe zwar die Kantsche Moralphilosophie auf seiner Seite wissen, werde heute aber oft als „Moralist" bezeichnet, obwohl dieser Vorwurf selbst schon moralistisch sei.
Es sei vielen gar nicht klar, dass heute das von den Antichristen Karl Marx und Friedrich Engels erträumte Werk, die Familie als Grundübel einer „kapitalistischen Gesellschaft" zu zersetzen, fortgeführt werde. Die neueste familienfeindliche Ideologie sei ein „Radikalfeminismus", der heute „Gender Mainstream" laute, eine Geschlechtervereinheitlichung herstellen wolle und dafür auch die biologischen Unterschiede von Mann und Frau ignoriere. Das werde von der EU ausgehend an den Parlamenten vorbei umgesetzt. Sogar Ministerpräsident Stefan Mappus habe mit Regina Ammicht Quinn eine „radikale Gender-Mainstream-Vertreterin" als für Wertefragen zuständige Staatssekretärin berufen.
In diesen „Zeiten der Verwirrung" wolle AUF auf familiäre Eigenverantwortung setzen. Dazu gehöre eine leichtere Wahlmöglichkeit zwischen staatlichen und privaten Schulen und Hochschulen. Das sei auch eine Frage des Geldes. Eltern sollten ein Elterngeld erhalten, mit dem sie Gebühren für die von ihnen ausgesuchten Schulen und Hochschulen entrichten, so daß der Staat nicht allein über die Geldflüsse für die Bildungseinrichtungen entscheide. Das bringe mehr weltanschauliche Pluralität mit sich, also mehr Demokratie. Auch Bürger- und Volkentscheide seien wichtig. Doch warnte Widenmeyer hier vor den Grünen als den „falschen Propheten", die mit diesem Thema werben, wo es ihrer Ideologie entgegen komme, ansonsten „nicht daran denken das Volk zu befragen oder es sogar – wie im Falle einer Abstimmung in der Schweiz gegen Minarette – beschimpfen".
Auch die Medien wurden mit kritischen Anmerkungen bedacht. Es bedürfe einer Gesetzesinitiative, beim Spannungsverhältnis von Meinungsfreiheit und Ehrschutz wieder letzterem mehr Gewicht zu verleihen. Um diese Notwendigkeit zu illustrieren, nannte Widenmeyer den Umgang der Medien mit Eva Herman, die Prozesse wegen ehrverletzenden Behauptungen gewonnen habe, doch sei das eine Meldung nur am Rande geblieben. Herman zählt zu den Unterstützern von AUF und ist schon bei mehreren AUF-Veranstaltungen aufgetreten.
Bericht zur Verfügung gestellt von Volker Kempf
21. März 2011
„Auf tragfährige Werte bauen“ AUF-Bundesvorsitzender kritisiert Werteverfall in der Politik / Größere Wertschätzung der Familien gefordert
Mit dem Thema „Das Versagen der Großparteien – Neue Konzepte für Familien braucht das Land" war Dieter Burr als Bundesvorsitzender der "Partei für Arbeit, Umwelt und Familie – Christen für Deutschland" (AUF-Partei) am 11. März 2011 nach Ihringen gekommen. Er begann mit einem Blick auf eine der Großparteien, die CDU, deren Grundsatzprogramm von 1994 er noch in familienpolitischer Hinsicht einiges abgewinnen könne, wenn es zur Familie heiße: „Die Ehe ist das Leitbild der Gemeinschaft von Mann und Frau und die beste Grundlage für die gemeinsame Verantwortung von Muter und Vater für die Kinder." Davon habe sich die CDU 2010 mit ihrem neuen Grundsatzprogramm aber mit Formulierungen wie folgende verabschiedet: „Wir spielen verschiedene Familienmodelle und Lebensentwürfe nicht gegeneinander aus." Die Familie sei damit entwertet worden. Ohne ein Familienmodell mit Vätern und Müttern als Leitprinzip gingen nicht nur einzig wichtige Erziehungsleistungen verloren, sondern auch weitere wichtige Funktionen für die Gesellschaft, so die der Pflege von Angehörigen.
Aber es würden noch ganz andere Werte in der Union aufgegeben, wie der Fall Theodor zu Guttenberg deutlich mache. Guttenberg habe „Mitleid als Familienvater erheischt", statt von vornherein dafür gerade zu stehen, mit „gestohlenem geistigen Eigentum" sich Vorteile „erschlichen" zu haben. „Das schlimmste" aber, so Burr weiter, sei das Verhalten der Unionsspitze gewesen: „Der Übeltäter wurde gedeckt, Schutzbehauptungen geglaubt und übernommen, selbst Skeptiker ordneten sich unter: Gruppensolidarität aufgrund von Merkels Äußerungen". Die CDU habe einen „Schaden für die politische Kultur" angerichtet, die „Verbindlichkeit ethischer Wertmaßstäbe fallen lassen". Aber auch die politischen Gegner der CDU kritisierte Burr. Diese hätten „herumgehackt"; „nicht Werte wurden eingefordert", sonder lediglich ein „Er muss gehen." Das sei zu wenig für die Zukunft des Landes, die auf „tragfähige Werte bauen" müsse.
Anschließend stellte sich die Landtagskandidatin der AUF-Partei für den Breisgau, die Großhandelskauffrau Hildegard Stöber aus Iffezheim vor. Sie berichtete von ihrer Ortsbesichtigung in Ihringen, um sich ein Bild von der Notwendigkeit des Weiterbaus der B 31 West zu machen und erteilte unter diesem Eindruck der Position der Grünen eine klare Absage. „Ihringen", so Stöber, „kann eine Verkehrsentlastung gebrauchen". Ersatzkandidatin der AUF-Partei im Wahlkreis ist Martina Kempf, Juristin und geprüfte „Umweltschutzexpertin Europa" aus Breisach.
Dieter Burr ist im Wahlkreis 06 (Leonberg) Kandidat für die Landtagswahl.
Bericht zur Verfügung gestellt von Volker Kempf.
15. März 2011
Familien unterstützen statt zerstören: AUF-Partei im Breisgau für Wechsel in der Familienpolitik / Spätabtreibungen kritisiert
Zu einem Themenabend hatte die „AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie – Christen für Deutschland" im Wahlkreis Breisgau am vergangenen Sonntag, den 13. März, nach Eichstetten eingeladen. Der in Lörrach lebende Pfarrer im Ruhestand, Reinhard Küspert, referierte über den Schutz der Ungeborenen und die Folgen der Krippenpolitik für Kleinkinder. Küspert betonte eingangs, selbst Vater eines Down-Syndrom-Kindes zu sein, an dem er "sehr viel Freude" habe. Dass heute Down-Syndrom-Kinder noch bis kurz vor der Geburt mit einer Spritze getötet würden sei unfassbar für die heutige Zeit. „Mappus müsste aufschreien bei der Spätabtreibung, wenn er Christ wäre", sagte Küspert mit Blick auf den Landtagswahlkampf.
Es habe sich bis tief in die CDU hinein eine Ideologie durchgesetzt, bei der das Frausein einseitig über die Karriere definiert und das Muttersein entwertet werde. Im Zuge dessen würden Kinder schon unter drei Jahren in Kinderkrippen gegeben. Aber das sei nach Auffassung von Kinderpsychologen riskant, weshalb über entsprechende Risiken wie nervöse Unruhe, Konzentrationsschwäche und leichtere Anfälligkeit für Süchte aufgeklärt werden müsse. Doch auch davon sei die Union noch weit entfernt. Küspert machte in diesem Zusammenhang deutlich, „es geht nicht um linke oder rechte Ideologie, sondern um die Anerkennung wissenschaftlich gestützter Fakten". Er zitierte aus einem Interview mit dem Kinderpsychologen Wolfgang Bergmann, der in Hannover das Institut für Kinderpsychologie und Lerntherapie betreibe. Denn Bergmann habe auf die Frage, ob 1.200 Euro pro Kinderkrippenplatz nicht sinnvoller für ein Erziehungsgehalt verwendet werden sollten, mit einem eindeutigen „Ja" beantwortet. Hier setze das familienpolitische Programm der AUF-Partei an.
Die von UNO und EU forcierten „Gender Mainstream"-Programme würden von der Politik in Deutschland bereitwillig aufgenommen, bedeuteten aber nichts anderes als die biologische Geschlechter-Identität von Mann und Frau zu ignorieren. Mutter und Kind etwa stünden nicht in einem geschlechtsneutralen Verhältnis. Es handle sich um eine Symbiose schon im Mutterleib, die für die seelische und körperliche Entwicklung unersetzlich sei. Die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare sei eine Frucht dieser Kampagnen und würde den Kindern die für ihre Entwicklung wichtige Orientierung nehmen, wie Küspert unter erneutem Rückgriff auf Bergmann referierte. Die „Gender"-Programme seien also nicht nur sinnlos, sondern schädlich und obendrein teuer.
Noch sei es nicht zu spät, dem gesellschaftlichen Verfall Einhalt zu gebieten, den die vorherrschende Familienpolitik wie in jugendlichem Leichtsinn forciere. Die Wahl zwischen CDU/FDP oder SPD/Grüne sei vor diesem Hintergrund keine wirkliche Wahl, sondern nur eine zwischen graduellen Unterschieden. „Jede Stimme für die Altparteien ist eine verschenkte, eine für AUF eine für einen Politikwechsel, der diesen Namen verdient", wie Küspert seinen Vortrag schloss und Gelegenheit zur Diskussion gab.
(Bericht zur Verfügung gestellt von Volker Kempf)
Ansprechpartnerin der AUF-Partei für den Wahlkreis Breisgau: Martina Kempf, Friedhofallee 4a, 79206 Breisach (Tel.: 07667/929322)
15. März 2011
Staiger und Klukas sind Landtagskandidaten der AUF-Partei in den Wahlkreisen Göppingen und Geislingen

- Helmut Staiger (oben) und Gerhard Klukas (unten)
Der Kreisverband Esslingen-Göppingen der „AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie – Christen für Deutschland“ hat seine Kandidaten zur Landtagswahl in den Wahlkreisen Göppingen und Geislingen aufgestellt. Im Wahlkreis Göppingen tritt der Kirchheimer Diplom-Betriebswirt Helmut Staiger (44) an, Ersatzkandidat ist der 53jährige Techniker Gerhard Klukas aus Aichelberg. Klukas ist gleichzeitig Hauptkandidat im Wahlkreis Geislingen, sein Stellvertreter ist der Gebietsverkaufsleiter Bernd Schmid (51) aus Zell.
Staiger ist die Wirtschaftsförderung im Landkreis Göppingen wichtig, beispielsweise durch Ausbau der Branchen Gesundheit und Tourismus im Helfensteiner Land und im Raum Boll. Im Bildungsbereich muss dem massiven Stundenausfall – beispielsweise von Hauptfächern in Gymnasien – durch den Einsatz von Ersatzlehrern entgegengetreten werden.
Im Blick auf die S-Bahn ist für Klukas und Staiger klar: „Der Kreis Göppingen braucht bald die S-Bahn, weiter von Plochingen bis nach Geislingen.“ Dies könnte auch als Kombination von S-Bahn und Regionalbahn im Halbstundentakt realisiert werden. Die AUF-Partei befürwortet die Integration der Verkehrsgemeinschaft Stauferkreis in den Verkehrsverbund Stuttgart. Nach Meinung des ehemaligen Regionalrats Staiger würde dies schon vor Inbetriebnahme der S-Bahn den Öffentlichen Verkehr aus dem Kreis Göppingen in Richtung Esslingen und Stuttgart verbessern, beschleunigen und vereinfachen. Ein sehr langfristiges Ziel könnte nach Aussagen des Aichelbergers Klukas auch ein Ringschluss des Öffentlichen Verkehrs sein in Form eines Zug- oder Busverkehrs von Göppingen über Boll und Weilheim nach Kirchheim.
Das besondere Interesse des Geislinger Kandidaten Klukas gilt der Schnellbahnstrecke Wendlingen-Ulm. Aus seiner Sicht müssen Bahnstrecke und Tunnels bürgerfreundlich gebaut werden. Außerdem ist ihm der Umweltschutz wichtig, speziell der sinnvolle Einsatz erneuerbarer Energien. Als Vater von drei schulpflichtigen Kindern betreffen ihn auch die Familienpolitik und die Bildungspolitik ganz persönlich. Die AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie tritt für ein steuer- und sozialversicherungspflichtiges Erziehungsgehalt ein für Ehepaare und Alleinerziehende. Nach verlässlichen Studien finanziert sich dies fast von alleine, da dadurch andere Leistungen im Sozialbereich wegfallen und durch höheren Konsum mehr produziert wird. Eine indirekte Folge davon ist der stärkere Anfall von Mehrwert-, Unternehmens- und anderen Steuern, was das Erziehungsgehalt mitfinanziert.
Interessierte können sich unter Telefon 07021/57148-27 oder bw.auf-partei.de informieren.
Helmut Staiger, 1. stv. Landesvorsitzender AUF-Baden-Württemberg
04. Dezember 2010
Staiger und Epple treten als Landtagskandidaten der AUF-Partei im Wahlkreis Hechingen-Münsingen an

- Helmut Staiger (oben) und Christof Epple (unten)
Die „AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie – Christen für Deutschland“ hat in St. Johann ihre Landtagskandidaten für den Wahlkreis Hechingen-Münsingen aufgestellt. Der Diplom-Betriebswirt (FH) Helmut Staiger aus Kirchheim tritt in diesem Wahlkreis an. Ersatzkandidat ist der 42jährige gebürtiger Hülbener Christof Epple. Der Diakon und Sozialpädagoge ist im diakonischen Sozialunternehmen „Neue Arbeit“ in Stuttgart tätig.
Handlungsbedarf sieht Staiger in verschiedenen Bereichen. In den Gymnasien fallen aufgrund von Krankheitszeiten der Lehrer und ihre Freistellung durch Abiturprüfungen viele Stunden aus. Um – erst Recht mit G8 – die volle Unterrichtszeit gewährleisten zu können, sind deshalb Ersatzlehrer bereitzustellen. AUF setzt sich für einen Klassenteiler von 20 Schülern ein, was Studien und die schulische Praxis als optimale Klassengröße gezeigt haben.
AUF fordert die Stärkung des Umweltbewusstseins durch konsequente theoretische wie praktische Umwelterziehung in den Schulen. Im Umweltbereich will die Partei landesweit mehr Biosphärengebiete wie das der Schwäbischen Alb, die Erhaltung von Flora und Fauna sowie genügend Rückzugsgebiete für Wildtiere.
Staiger will sich für eine verbesserte Busanbindung des ländlichen Raumes stark machen, gerade am Abend und am Wochenende, sowie für die Aufrechterhaltung der örtlichen und ortsnahen Infrastruktur. Er begrüßt auch die deutliche Verbesserung der Busverkehre im Raum Bad Urach und Vordere Alb mit der Anbindung an Lenningen und Kirchheim. Beim Schienenverkehr fordert das ehemalige Mitglied des Verkehrsausschusses der Regionalversammlung Stuttgart die Stärkung der bereits verbesserten Kooperation von Naldo und Verkehrsverbund Stuttgart. Analog dem Anschluß-Studi-Ticket für Naldo, Verkehrsverbund Stuttgart und Verkehrsverbund Pforzheim-Enz sollte rasch eine günstige Zeitkarte für Pendler angeboten werden. Staiger fordert den Verzicht auf Stuttgart 21. Das dadurch eingesparte Geld soll für den Ausbau des Schienennetzes und der Zugverbindungen in der Fläche eingesetzt werden. Dies könnte etwa in Verbesserungen der sehr attraktiven Bahnverbindung Stuttgart – Sigmaringen mit Halt in Hechingen, Balingen und Albstadt-Ebingen geschehen.
Der Ersatzkandidat Epple wünscht sich eine gelingende Integration durch ein friedliches Miteinander und Nebeneinander der Generationen, soziale Gerechtigkeit im Sinne des Grundgesetzes, sowie bezahlbaren und selbstbestimmten Zugang zur Bildung für alle Kinder. Die AUF-Partei setzt sich für ein steuer- und sozialversicherungspflichtiges Gehalt für alle Erziehenden sowie für den Schutz des Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod ein. Das Erziehungsgehalt, das sich nach zuverlässigen Studien fast selbst finanziert, würde es Familien und Alleinerziehenden ermöglichen, die Erziehung ihrer Kinder stärker selbst in die Hand zu nehmen. Näheres ist auf www.AUF-Partei.de zu finden.
Helmut Staiger, 1. stv. Landesvorsitzender AUF-Baden-Württemberg
24. November 2010
AUF-Partei: Unsere Haltung zu S21, Werner Bernhard wird Landtagskandidat Nürtingen-Filder, Staiger übernimmt den Kreisvorsitz, weitere Landtagskandidatenaufstellungen im November

- Werner Bernhard (oben) und Helmut Staiger (unten)
In einer Kreishauptversammlung hat der Kreisverband Esslingen-Göppingen der „AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie – Christen für Deutschland“ seinen Landtagskandidaten für den Wahlkreis Nürtingen-Filder gewählt. Die Mitglieder stimmten einmütig für den pensionierten Diplom-Ingenieur Werner Bernhard aus Filderstadt-Sielmingen. Er ist ehrenamtlich an einem Gymnasium als Berater in einer Arbeitsgruppe für technische Entwicklungen mit Schülern tätig. Lange Jahre war er in der christlichen Pfadfinderarbeit engagiert. Bernhard befürwortet den Ausbau der B27 von Aichtal bis zur A8-Anschlussstelle Echterdingen, wodurch seines Erachtens die Umfahrung Sielmingen (West/Ost) zumindest hinausgeschoben werden kann. Strikt lehnt er den weiteren Ausbau des Flughafens ab. Für die Filder wichtig ist die ÖPNV-Verbindung von Filderstadt nach Esslingen. Bernhard war einige Monate in einer Aktionsgruppe gegen die Einrichtung eines „Laufhauses“ und eines entsprechenden „Saunaclubs“ in Echterdingen („Paradise“) aktiv, was leider dennoch gebaut wurde. Im Bereich der Familienpolitik fordert Werner Bernhard ein steuer- und sozialversicherungspflichtiges Erziehungsgehalt für alle Erziehenden, das sich in seiner Höhe am durchschnittlichen Bruttogehalt von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern orientiert.
Seinem Ersatzkandidaten Frieder Hopf aus Bissingen ist der Schutz des ungeborenen Lebens in unserem Land ein Herzensanliegen.
Die Mitglieder und Interessenten diskutierten sehr engagiert und leidenschaftlich zum Thema Stuttgart 21. Sie begrüßten, dass der Landesverband bei seinem Parteitag Anfang Oktober in Weissach das Landtagswahlprogramm verabschiedet und darin einen landesweiten Volksentscheid gefordert hatte. Bernhard: „Wir brauchen eine Entscheidung aller über dieses Landesprojekt. Dabei muss – ähnlich wie in der Schweiz – pro und contra deutlich dargestellt und dann abgestimmt werden.“ Persönlich ist Bernhard, der sich mit dem Thema intensiv beschäftigt hat, gegen das Projekt, wie auch die meisten der Teilnehmer an der Kreishauptversammlung.
Anschließend wählten die zahlreich erschienen Mitglieder den ehemaligen Regionalrat Helmut Staiger (44, Kirchheim/Teck) zu ihrem Kreisvorsitzenden. Die Wahl des Kreisvorsitzenden und die Wiederholung der Wahl des Landtagskandidaten war aus Krankheitsgründen des Inhabers beider Ämter notwendig geworden. Der Kreisverband hat im Wahlkreis Kirchheim bereits seinen Landtagswahlkandidaten nominiert, im laufenden Monat wird er dies auch in den Wahlkreisen Göppingen und Geislingen tun.
Helmut Staiger, 1. stv. Landesvorsitzender AUF-Baden-Württemberg
5. November 2010
Pressemitteilung der AUF-Partei: AUF – Partei Baden-Württemberg befürwortet landesweiten Volksentscheid zu S21
Am vergangenen Samstag veranstaltete der Landesverband Baden-Württemberg der AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie - Christen für Deutschland seinen Parteitag in Weissach bei Leonberg. Der Schwerpunkt lag auf der Diskussion und Verabschiedung des Landtagswahlprogramms.
Eines der brennenden Themen war Stuttgart 21. Der Landesvorsitzende und Kirchheimer Landtagskandidat Kuno Gerst drückt es so aus: „Als AUF-Partei stehen wir zu den demo-kratisch legitimierten Entscheidungen unseres Staates, wenn sie möglicherweise auch auf einer Faktenlage getroffen wurden, die sich – beispielsweise kostenmäßig – zu dieser Zeit anders darstellte als heute.“ Dennoch ist die Partei der Meinung, dass solche Entscheidungen nicht gegen den Willen des Großteils der Bürgerinnen und Bürgern Baden-Württembergs durchgesetzt werden dürfen. Da AUF mehr Bürgerbeteiligung und wesentliche Erleichterungen von Volksentscheiden auf Landes- wie kommunaler Ebene fordert, stimmte sie deshalb mit großer Mehrheit für einen landesweiten Volksentscheid über Stuttgart 21.
Beim Thema Bildung fordert sie eine Reduzierung der Klassengröße auf 20 Schülerinnen und Schüler bei Beibehaltung des dreigliedrigen Schulsystems. Familien müssen durch ein steuer-und sozialversicherungspflichtiges Erziehungsgehalt wesentlich stärker finanziell gefördert und dadurch ihre Arbeit in den gesellschaftlichen Blickpunkt gerückt werden. Der Parteitag beschäftigte sich auch mit dem Schutz des ungeborenen Lebens. Als christliche Partei ist AUF der Meinung, dass die nach offiziellen Zahlen im letzten Jahr mehr als 11.500 Abtreibungen in Baden-Württemberg nicht hinnehmbar sind. Dabei geht es der Partei um die getöteten Kinder, aber auch um die psychologischen Spätfolgen für die Mutter.
Als Partei, die das Thema Arbeit im Namen trägt, setzt sich AUF Baden-Württemberg für einen Mindestlohn ein.
Die unbefristete Nutzung der Atomkraft ist aus Sicht der AUF-Partei unverantwortlich. Die Kostenübernahme für Transport und Lagerung von Atommüll sowie die Absicherung der Risiken muss durch die Energieerzeuger erfolgen. Da die Risiken global sind, fordert die Partei auch einen europaweiten Ausstieg aus der Atomenergie. Nach Ansicht von AUF muss im Sinne der Dezentralität rasch eine Stärkung kommunaler und privater Energieversorgung erfolgen.
Der vom Schöpfer den Menschen gegebene Sonntag ist zu schützen, weshalb eine Aufweichung des Ladenschlusses in Baden-Württemberg an Sonntagen für AUF nicht in Frage kommt. Der Landesparteitag beschloss das umfassende Programm mit überwältigender Mehrheit.
Ziel des Landesverbands ist es, in möglichst vielen Wahlkreisen anzutreten und 1% der Stimmen zu erreichen. Gemäß ihrem Parteinamen will die Partei insbesondere die Menschen erreichen, denen die Umsetzung christlicher Werte in der praktischen Politik wichtig ist.
Helmut Staiger, 1. stv. Landesvorsitzender AUF-Baden-Württemberg
4. Oktober 2010
Pressemitteilung der AUF-Partei : Veranstaltung "Mehr Demokratie wagen — Kleine Parteien mit Einfluß" mit ehem. EVP-Nationalrat und Landesparteitag mit Landtagswahlprogramm
Der baden-württembergische Landesverband der „AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie – Christen für Deutschland“ lädt am Freitag 1. Oktober zu einer Vortragsveranstaltung ein. Der ehemalige Schweizer EVP-Nationalrat Heiner Studer spricht zum Thema „Mehr Demokratie wagen — Kleine Parteien mit Einfluß“. Er ist stellvertretender Bürgermeister der größten Stadt im Kanton Aargau und Chef seiner Partei. Bereits als 25jähriger wurde er in das dortige Kantonalparlament gewählt. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr in der „Alten Strickfabrik“ in Weissach bei Leonberg. Interessierte und Freunde der Partei sind herzlich willkommen. Am Samstag berät und stimmt der Landesparteitag über sein Programm zur Landtagswahl 2011 ab.
Helmut Staiger, 1. stv. Landesvorsitzender AUF-Baden-Württemberg
29. September 2010
Pressemitteilung der AUF-Partei Baden-Württemberg zur Kandidatensuche für das Amt des Bundespräsidenten
Der Landesverband Baden-Württemberg der AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie – Christen für Deutschland bedauert den Rücktritt des ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler sehr. Nach seiner Ansicht war Köhler ein kompetenter, sehr weise und feinfühlig agierender Staatsmann, der eine hohe Kompetenz auf wirtschafts- und finanzpolitischem Gebiet, internationale Erfahrung und hohes Engagement und persönliche Integrität eingebracht hat. Die AUF-Partei Baden-Württemberg würde es begrüßen, wenn er sich mit seinen wertvollen Stellungnahmen weiterhin an der politischen Diskussion beteiligen würde. Nach seiner Ansicht ist das derzeitige Verhalten der Bundestagsparteien um die Nachfolge von Horst Köhler einer Demokratie unangemessen. Ist es nicht mehr möglich, bei der Kandidatensuche für einen Bundespräsidenten sich als demokratische Parteien auf eine erfahrene und dem Amt gewachsene überparteiliche Persönlichkeit zu einigen? Ist es nur noch wichtig, dem politischen Gegner seine Macht zu beweisen? Dies wird die Politik- und Politikerverdrossenheit in unserem Land noch weiter steigern. Die Kandidatensuche in einer für unser Land schwierigen Situation so zu missbrauchen birgt die Gefahr, das höchste Amt im Staat zu beschädigen. In der Sache hält der Landesvorstand den Kandidaten Joachim Gauck für die beste Wahl. Er ist ein überzeugter, kompetenter und überparteilicher Demokrat, der dies in seiner teilweise sehr schweren Lebensgeschichte unter Beweis gestellt hat. Es ist verwunderlich, dass sich die Bundestagsparteien nicht auf ihn einigen, wurde er doch 1999 innerhalb der CSU vorgeschlagen, danach immer wieder von Union und FDP ins Gespräch gebracht und jetzt von SPD und Grünen erneut vorgeschlagen.
Helmut Staiger, 1. stv. Landesvorsitzender AUF-Baden-Württemberg
10. Juni 2010
Umfassende „gesunde Verhältnisse“ braucht die Gesellschaft mehr denn je!
Stuttgart / Kirchheim unter Teck, 22. April 2010. Die gegenwärtig von der evangelischen und katholischen Kirche veranstaltete „Woche für das Leben" steht unter dem Jahresmotto "Gesunde Verhältnisse" und stellt die Frage nach gerechter Verteilung der Ressourcen im Gesundheitssektor.
Der Landesverband Baden-Württemberg der AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie – Christen für Deutschland sieht „gesunde Verhältnisse" im Kontext dieser „Woche für das Leben" insbesondere darin:
- Gesunde Familien sind nötig - im umfassenden Sinne! Hier liegt Etliches im Argen. Alles, was der Ermutigung zu Ehe, Familie und Kindern, der Stärkung von Familien dient, verdient massive Unterstützung. Gesunde Familien sind schließlich eine Grundvoraussetzung für eine gesunde Gesellschaft!
- „Gesunde Verhältnisse" verlangen auch eine gesunde, altersgerechte Sexualaufklärung, die zuvörderst den Eltern obliegt. Sexualkundeunterricht schon im Kindesalter mit verfrühter Sexualstimulierung verletzt das natürliche Schamgefühl und führt oft zu verfrühter Aufnahme von Sexualkontakten. Die Folgen sind u.a. spätere Promiskuität, Bindungsunfähigkeit und Zunahme von Geschlechtskrank-heiten.
- Auf die Nebenwirkungen der „Pille" bezüglich Herzinfarkt, Thrombosen und Schlaganfall wird in der Öffentlichkeit kaum hingewiesen, ebenso, dass die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO im Jahre 2005 die „Pille" als krebserregend hinsichtlich Brust-, Gebärmutterhals- und Leberkrebs eingestuft hat.
- Das Problem der vorgeburtlichen Kindstötung dient keinesfalls „gesunden Verhältnissen". Der chirurgische Eingriff, die Abtreibungspille „Mifegyne" und die sogenannte „Pille danach" sind sämtlich mit nicht unerheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden. Das weithin verschwiegene „Post-Abortion-Syndrom" ist ein Massenphänomen und tritt in rund 80% der Fälle nach Abtreibung auf (Pokropp-Hippen). Im Übrigen wird die vorgeburtliche Kindstötung jährlich mit rund 40 Millionen Euro staatlich subventioniert, nicht mitgerechnet die notwendigen Behandlungs-kosten nach Abtreibung.
Diese gesamte Problematik birgt ein hohes Potenzial an „ungesunden Verhältnissen." Hier wahrheitsgemäß aufzuklären und damit gesundheitlichen Schaden abzuwehren, ist dringende Aufgabe des Staates und aller gesellschaftlichen Kräfte. Hier liegen auch erhebliche Reserven zur Senkung der Gesundheitskosten und damit Freistellung von Ressourcen für das gesundheitlich wirklich Notwendige.
Die Partei AUF - Arbeit setzt sich für gesunde Verhältnisse in der Familienpolitik, im Gesundheitswesen und beim Schutz menschlichen Lebens in allen seinen Phasen ein.
AUF wünscht von den veranstaltenden Kirchen, bei der „Woche für das Leben" künftig neben dem Jahresmotto immer auch das Thema des Schutzes ungeborener Kinder aufzugreifen und hier verstärkt werte-bewusstseins-fördernd in die Gesellschaft hineinzuwirken.
AUF-Partei: Kuno Gerst und Alexander Deh treten in Kirchheim und Nürtingen als Landtags-Kandidaten an
Zwei Monate nach Kreisverbandsgründung hat die AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie – Christen für Deutschland im Landkreis Esslingen ihre ersten Kandidaten aufgestellt. Für den Wahlkreis Kirchheim tritt der Unternehmer und Leiter der dortigen Ev.-Freikirchlichen Gemeinde, Kuno Gerst, an. Ersatzkandidat ist der parteilose Gemeinderat der Christlichen Initiative Kirchheim (CIK), Hans Kiefer.
Gerst: "Die verlässlichen Maßstäbe der Bibel sind auch für Politiker eine wertvolle Richtlinie. Unser Land braucht Menschen und Politiker, die ihr Amt in Verantwortung vor Gott und den Menschen wahrnehmen, wie es unser Grundgesetz fordert!" Beide wollen sich für längeres gemeinsames Lernen und ein wirkliches „Kinderland Baden-Württemberg" einsetzen, das seinen Namen verdient! Gerst konkret: „Eltern müssen finanziell in die Lage versetzt werden, dass sie ihre Kinder insbesondere in den ersten drei Jahren selber erziehen können." Die AUF-Partei fordert dazu ein steuer- und sozial-versicherungspflichtiges Erziehungsgehalt für alle Erziehenden, das sich in seiner Höhe am durchschnittlichen Bruttogehalt von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern orientiert. Gemeinderat Kiefer ist wichtig: „Ich setze mich für eine gerechte Verteilung der Lasten der Kommunen ein. Das Subsidiaritäts-Prinzip muss gelten: Wer bestellt, soll auch bezahlen."
Im Wahlkreis Nürtingen tritt der 39jährige Netzwerkadministrator Alexander Deh aus dem Stadtteil Reudern an. Der Betriebsratsvorsitzende eines Stuttgarter Unternehmens hatte dreimal bei der Gemeinderatswahl für die Jungen Bürger Nürtingen (JBN) kandidiert. Im Verkehrsbereich will er sich vor Umsetzung von Stuttgart 21 für eine direkte ÖPNV-Anbindung der Räume Kirchheim-Wendlingen-Nürtingen an Filderraum und Messe/Flughafen einsetzen, was für Berufspendler, Messebesucher und Fluggäste sehr wichtig ist. Als dreifacher Vater fordert er eine Aufwertung des Berufsbildes der Erzieherin / des Erziehers als Lehrberuf und mehr Förderung des einzelnen Kindes im Kindergarten, was einen niedrigeren Personalschlüssel voraussetzt. Seinem Ersatzkandidaten Frieder Hopf aus Bissingen ist außerdem der Schutz des ungeborenen Lebens in unserem Land ein Herzensanliegen.
Die Kandidaten wollen sich in beiden Wahlkreisen für eine baldige und schnelle DSL-Verbindung in allen Gemeinden einsetzen, und zwar jeweils für alte und neue Siedlungsgebiete. Der EDV-Fachmann Deh abschließend: „Dieser Teil der Infrastruktur muss heute ohne irgendeinen Zweifel dazu gehören wie Wasser- und Stromanschluss!"
Bilder (von oben): Kuno Gerst, Alexander Deh
AUF – Partei für Arbeit, Umwelt und Familie in Baden-Württemberg – Landesvorstandswahl, Diskussion über Landtagswahlprogramm und erste Kandidatenaufstellung

- Kuno Gerst
Am vergangenen Samstag veranstaltete der Landesverband der AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie - Christen für Deutschland seinen Parteitag in Weinstadt (Rems-Murr-Kreis). Turnusmäßig nach zwei Jahren wurde ein neuer Landesvorstand gewählt. In einem gut funktionierenden Team tauschten der Unternehmer Kuno Gerst und der frühere Regionalrat Helmut Staiger (beide Kirchheim/Teck) die Positionen. Gerst ist Landesvorsitzender, Staiger sein erster Stellvertreter. Der technische Angestellte Bogdan Mulec aus Holzgerlingen bei Böblingen wurde zum zweiten Stellvertreter gewählt. Landesschatzmeister ist der Finanzberater Christoph Scheel (Weingarten bei Karlsruhe). Als Beisitzer wurden der Sozialarbeiter Georg Schefczyk (Stockach), der Bürokaufmann Jens Tellbach (Kehl) und der Arzt und frühere Gemeinderat Dr. Andreas Weidling aus Böblingen gewählt. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden die Entwürfe der fünf Bereiche des Landtagswahlprogramms präsentiert. Schwerpunkt der Diskussion bildete die Familien- und Bildungspolitik. Die AUF-Partei plädiert für die Stärkung und finanzielle Unterstützung von Familien und Alleinerziehenden durch Einführung eines Erziehungsgehalts. Der Arzt und Gemeinderat der Christlichen Initiative Backnang, Dr. Lutz Schweizer, unterstrich: „Beim Rechtsanspruch auf Betreuung für die unter 3-jährigen wird von öffentlicher Seite zu sehr auf die staatliche Betreuung in Tagesstätten der Schwerpunkt gesetzt. Da läuft etwas schief. Nicht nur die Bibel, auch wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Mensch - besonders bis zum dritten Lebensjahr - zum gesunden Wachstum ein Gegenüber braucht, eine Bindung und eine langfristige, dauerhafte Beziehung." Bei der Bildung ist für die AUF-Partei ein verpflichtender Kindergartenbesuch, die Verlängerung der bisherigen Grundschulzeit auf sechs Jahre und die Wiedereinführung von G9 ein Diskussionsthema. Auch die unverantwortliche Schuldenpolitik, die Infragestellung des Wirtschaftswachstums und die verkaufsoffenen Sonntage im Land standen auf der Tagesordnung. Neben zahlreichen Mitgliedern waren einige Interessenten anwesend, die sehr engagiert mitdiskutierten und sich teilweise noch während der Veranstaltung der Partei anschlossen. Ziel der AUF-Partei ist die Besetzung möglichst vieler Wahlkreise bei der Landtagswahl 2011. ImFebruar war der AUF-Kreisverband Esslingen-Göppingen gegründet worden. Dessen Kreisvorstand beschloss am Dienstag, in den beiden Wahlkreisen Kirchheim und Nürtingen im April die Kadidaten für die Landtagswahl aufzustellen.
AUF-Baden-Württemberg gründet Kreisverband Esslingen-Göppingen
Kirchheim/Teck, 5. Februar 2010
Die AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie – Christen für Deutschland gründet am kommenden Mittwoch, den 10. Februar 2010, um 20 Uhr ihren Kreisverband Esslingen-Göppingen.
Nach einem Kurzreferat des Landesvorsitzenden und früheren Regionalrats Helmut Staiger aus Kirchheim zum Thema „Christ und Politik" wird ein Kreisvorstand gewählt. Anschließend werden die Teilnehmer gemeinsam Ziele und Aktivitäten des Kreisverbands festlegen.
Die Partei erarbeitet derzeit in fünf Arbeitsgruppen ihr Programm zur Landtagswahl.
Ort des Treffens ist die Gaststätte „Deutsches Haus" zwischen Weilheim und Gruibingen, passend an der Kreisgrenze von Göppingen und Esslingen gelegen. Eingeladen sind neben den Parteimitgliedern Christen aller Kirchen und Personen, die sich für das Wohl der Menschen in unserem Lande einsetzen wollen.
Mehr zur AUF-Partei ist auf www.AUF-Partei.de zu finden oder telefonisch unter 07021/57148-27 (AUF-Landesverband Baden-Württemberg) zu erfahren.
AUF – Partei für Arbeit, Umwelt und Familie in Baden-Württemberg nimmt Landtagswahl 2011 ins Visier
Karlsruhe, 26. September 2009
Am letzten September-Wochenende führte der baden-württembergische Landesverband der AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie - Christen für Deutschland in Karlsruhe seinen Landesparteitag durch. Er begann am Freitagabend mit einer öffentlichen Veranstaltung, in der der Bundesvorsitzenden Dr. Peter Schneider die Vision der AUF-Partei für Deutschland mit den Schwerpunkten Arbeit, Umwelt und Familie aufzeigte. Am Samstag wagte der katholische Radio- und Fernsehmoderator Michael Ragg eine Bestandsaufnahme des gesellschaftlichen Engagements der Christen in Deutschland. Er ermutigte sie zu gleichermaßen mutiger wie qualifizierter Mitarbeit in der Politik auf der Basis eines christlichen Leitbildes. Als eines der wichtigsten landespolitischen Themen stellte eine frühere Hauptschullehrerin die Situation an dieser Schulart dar und forderte eine individuellere Betreuung der Schüler, frühzeitigere Sprachförderung und eine Aufwertung der Hauptschule. Familienpolitisch ist nach Ansicht der AUF-Partei die Einführung eines steuer- und sozialversicherungspflichtigen Erziehungsgehaltes dringend nötig.
In seinem Vorstandsbericht zeigte der Landesvorsitzende Helmut Staiger die Wahlerfolge bei der Europawahl in den mitgliederstarken Gebieten im Ländle auf und gab die Einweihung der Bundesgeschäftsstelle in Kirchheim/Teck bekannt. Dort ist auch die Landesgeschäftsstelle untergebracht.
Am Nachmittag wurde der Landesvorstand mit dem Arzt Markus Briem (Backnang) und Christoph Scheel aus Weingarten bei Karlsruhe erweitert. Er war bis vor einem Jahr stellvertretender Verwaltungsdirektor eines evangelischen Krankenhauses. Damit gehören dem nunmehr achtköpfigen Landesvorstand Mitglieder aus katholischer und evangelischer Kirche sowie aus Freikirchen an. Im Sommer hatten sich die Mitglieder des Landesverbandes ohne Gegenstimme für die Teilnahme an der Landtagswahl 2011 ausgesprochen. Der stellvertretende Landesvorsitzende Samuel Gebert (Müllheim bei Freiburg) nannte als Teile der Strategie bis zur Landtagswahl die programmatische Arbeit, den Aufbau von Kreisverbänden, die Mitgliederwerbung und öffentliche Veranstaltungen in verschiedenen Regionen des Landes zur Vorstellung der Partei. Nach der Einsetzung der Landesprogrammkommission wurde der erste Teil konkret in der Bildung von sechs Arbeitsgruppen, die in den nächsten Monaten das Wahlprogramm erarbeiten werden. Inhaltlich beschäftigen sie sich unter anderen mit den Bereichen Familie-Lebensrecht-Bildung-Gesundheit, Wirtschaft und Arbeit, Sicherheit-Polizei-Justiz sowie Umweltschutz-Energie-Verkehr.
Landesparteitag / Antritt Landtagswahl 2011 / Öffentliche Veranstaltung in Karlsruhe
Die AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie - Christen für Deutschland führt am kommenden Samstag 26.09.2009 in Karlsruhe ihren Landesparteitag durch. Im Vordergrund steht die Landtagswahl 2011, zu der die Partei flächendeckend antreten möchte.
Neben der Schaffung einer Landesprogrammkommission wird es um die Programmatik und die Strategie gehen. Eine Hauptschullehrerin wird ihr Konzept „Zukunftsfähige Hauptschule" darstellen.
Herzlich lädt der Landesverband, der im Mai 2008 gegründet wurde, alle Interessierten zu einer Vortragsveranstaltung am Freitagabend um 20 Uhr ein. Der AUF-Bundesvorsitzende Dr. Peter Schneider wird zwei Tage vor der Bundestagswahl der Öffentlichkeit seine Partei vorstellen unter dem Thema „Arbeit, Umwelt, Familie – die AUF-Vision für Deutschland".
Ort der Veranstaltung ist das Christliche Zentrum Karlsruhe (CZK) in der Liststr.22.
Pressemitteilung des AUF-Landesverbands Baden-Württemberg zur aktuellen Diskussion um die Atomenergie
Nach Angaben der Bundesregierung wurden im Jahr 2007 etwa 11% des gesamten Energiebedarfs in Deutschland aus Kernenergie gedeckt. Die AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie steht dafür, durch Energieeinsparung, mehr Energieeffizienz und stärkeren Einsatz alternativer Energien die deutschen Atomkraftwerke innerhalb von drei Jahren zu ersetzen.
Landesvorsitzender Helmut Staiger: „Wann setzt sich die Bundesregierung dafür ein, dass die Bürger beispielsweise durch eine breit angelegte Kampagne darüber informiert werden, dass allein der Verzicht auf den Standby-Betrieb von Geräten zwei Atomkraftwerke überflüssig macht?" Neben möglichst breiter Stromerzeugung durch Photovoltaik müsse die Windkraft konsequent genutzt werden. „Wie lange noch ist Baden-Württemberg beispielsweise fast Schlusslicht beim Anteil der Windenergie am Stromverbrauch, angeblich aus Gründen des Landschaftsbildes?" Ein anderer Bereich sei die Biomasse. Die AUF-Partei frage sich, wann zukunftsweisende Technologien gefördert und in der Breite zum Einsatz kämen, die Stallmist, Grünabfall und Lebensmittelreste nutzen zur Erzeugung von Strom, Heizenergie und Biogas. Ziel der Politik müsse mehr dezentrale Energieproduktion sein. Klassisches Beispiel dafür sei Schönau, wo die Bürger des 2400-Seelen-Dorfes im Kreis Lörrach zunächst das Stromnetz übernahmen, dann ihren Strom teilweise selber erzeugten und heute von Photovoltaik-, Wind- und Wasserkraftanlagen erzeugten Strom aufkaufen und an ihre Bürger und inzwischen 85 000 deutsche Haushalte und Firmen verkauften.
Die AUF-Partei ruft die Verbraucher auf, beim Ausstieg aus der Atomenergie selber mitzuwirken, indem sie jetzt zu Ökostromanbietern wechseln. Gerade der große Stromerzeuger im Südwesten, der die Atommeiler Neckarwestheim und Philippsburg betreibe, müsse spüren, dass die Zukunft der Stromproduktion weder bei Atom- noch bei Kohlekraftwerken liege. Das Ländle muss sich rasch davon verabschieden, dass hier knapp 50% des Stroms aus riskanten Atomkraftwerken stamme (Bund: 22%). Staiger zur Atomkraft an sich: „Atomenergie ist eine Energie, die der Mensch nicht beherrschen kann." Deshalb könne es nicht sein, dass der letzte deutsche Atommeiler, der abgeschaltet wird, Neckarwestheim II im Jahr 2021 sei. Staiger abschließend: „Baden-Württemberg darf nicht nur beim Export von Maschinen spitze sein, sondern auch bei zukunftsweisender regenerativer Energie."
Europawahl: AUF Baden-Württemberg sagt DANKE!
Mehr als 7.300 Wählerinnen und Wähler haben uns bei der Europawahl am 7. Juni bei unserem ersten Wahlantritt als AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie ihre Stimme gegeben. Damit haben wir am stärksten zum bundesweiten Wahlergebnis beigetragen.
Wir möchten uns dafür – auch im Namen unsrer Kandidaten Dieter Burr und Kuno Gerst - ganz herzlich bedanken. Diese Wahl war für uns in Baden-Württemberg die erste Möglichkeit in eine breitere Öffentlichkeit zu gehen und uns bekannt zu machen. Der nächste Schritt, den wir gerne in Angriff nehmen möchten, ist die Landtagswahl im Frühjahr 2011.
Helmut Staiger, AUF-Landesvorsitzender Baden-Württemberg
Weissacher Unternehmer ist Spitzenkandidat der AUF-Partei bei der Europawahl
- Dieter Burr
Dieter Burr, erfolgreicher Mittelständler aus Weissach, führt die Liste der Europawahl-Kandidaten der AUF-Partei (Partei für Arbeit, Umwelt und Familie - Christen für Deutschland) an. In der im letzten Jahr gegründeten AUF-Partei haben sich Christen mit unterschiedlicher parteipolitischer Herkunft und bislang parteilose Christen zusammengeschlossen. Sie will christliche Werte konsequent und kompetent in die politische Willensbildung hineintragen.
Obwohl die AUF-Partei das erste Mal überhaupt bei der kommenden Europawahl antritt, hat sie jetzt schon einige Erfolge zu verzeichnen. Prominente Christinnen und Christen, wie Eva Herman, Gabriele Kuby oder Christa Meves und viele mehr unterstützen die AUF-Partei. Auch die gesamteuropäische Partei „Libertas" des irischen Unternehmers Declan Ganley, die sich erfolgreich für das Irische „Nein" gegen den Lissabon-Vertrag eingesetzt hat, unterstützt die AUF-Partei bei der Europawahl. AUF-Mitglieder sind bereits in Kommunalparlamenten aktiv, wie etwa der Landesvorsitzende Helmut Staiger, der Mitglied der Regionalversammlung Stuttgart ist.
AUF ist nicht gegen einen Europäischen Staatenbund, will aber die Souveränität der deutschen Demokratie gegenüber der Europäischen Union erhalten und wo nötig wiederherstellen. Bereits heute kommen etwa 80 % der neuen Gesetze von der EU.
Bei einer Veranstaltung in der Weissacher „Strickfabrik" (Ortsausgang Richtung Heimerdingen) wird Burr näher auf den Lissabon-Vertrag eingehen und anhand von Gleichstellungsrichtlinie und Dienstleistungsrichtlinie seine politische Haltung deutlich machen. Sie findet am kommenden Freitag um 19 Uhr statt. Nach einer Vorstellung der AUF-Partei durch den Landesvorsitzenden Helmut Staiger wird Dieter Burr die genannten Themen beleuchten und danach mit den Zuhörern ins Gespräch kommen.
Pressemitteilung als -> PDF-Download
Leserbrief zur Umweltpolitik im Land vom 16.02.2009
Umfassend ökologische Politik ist nötiger denn je. Schön ist es, dass die CDU zumindest nach und nach erkennt, dass wir auch die Windenergie brauchen, und zwar den neuesten Stand der Technik. Bedauerlich ist, dass sie und ihr Stuttgarter Koalitionspartner dennoch an der Atomkraft festhalten, die bei konsequentem Handeln innerhalb weniger Jahre unnötig wäre. Bedingung dafür ist, dass Energie viel mehr als bisher dezentral erzeugt wird. Außerdem müssten Politiker aller Couleur aus den Führungsgremien der vier großen Energieerzeuger in Deutschland rausgehen, sodass diese vier keine Vorteile im Markt mehr haben. Der zweite Bereich ist die endlich politisch umzusetzende vielgerühmte Energieeffizienz. Drittens ist im Blick auf die erneuerbaren Energien die Frage zu stellen was uns lieber ist, das leicht getrübte Landschaftsbild durch Windkrafträder und Solarkollektoren oder die Abhängigkeit von gefährlicher Atomstrahlung, von teurer werdendem Öl und von der Laune der russischen Gaslieferanten. Beim Flächenverbrauch reicht es nicht, wenn die Regierungsfraktionen im Land immer wieder den Willen zur Reduzierung betonen. Hier sind Taten gefragt: Wenn klopft der zuständige Wirtschaftsminister den Regionalverbänden endlich auf die Finger, wenn viele von ihnen freie Flächen fast beliebig zur Bebauung freigeben, während die Region Stuttgart hier restriktiv vorgeht und Grünflächen zum Atmen der Luft und zum Erhalt der Schöpfung schont? Die Kommunen hier anzuhalten Fläche zu sparen ist in Sachen Baulückennutzung sinnvoll, macht aber sonst wenig Sinn, denn solange die Gewerbesteuer einen guten Teil der kommunalen Haushalte ausmacht ist dies den Städten und Gemeinden nicht zu verdenken. Nachhaltigkeit im Sinne der AUF-Partei „So leben, wie es uns zusteht“ ist mehr denn je gefragt.
Helmut Staiger, Kirchheim
Landesverband der AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie
Gründung des Landesverbandes Baden-Württemberg der AUF
Am Samstag, den 24.05.2008, wurde in Kirchheim unter Teck der Landesverband Baden-Württemberg der AUF-Partei gegründet.
Der Pressebericht kann
hier heruntergeladen werden.


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