AUF zur "Woche für das Leben" 2010: Umfassende "gesunde Verhältnisse" hat die Gesellschaft nötiger denn je!
Berlin, 21. April 2010: Die gegenwärtig von der evangelischen und katholischen Kirche veranstaltete "Woche für das Leben" steht unter dem Jahresmotto "Gesunde Verhältnisse" und stellt die Frage nach gerechter Verteilung der Ressourcen im Gesundheitssektor. Der Arbeitskreis Lebensrecht und Familie der AUF-Partei sieht "gesunde Verhältnisse" im Kontext dieser "Woche für das Leben" insbesondere darin:
- Gesunde Familien sind nötig - im umfassenden Sinne! Hier liegt Etliches im Argen. Alles, was Ermutigung zur Ehe, Familie und Kindern, der Stärkung von Familien dient, verdient massive Unterstützung. Gesunde Familien sind schließlich eine Grundvoraussetzung für eine gesunde Gesellschaft!
- „Gesunde Verhältnisse" verlangen auch eine gesunde, altersgerechte Sexualaufklärung, die zuförderst den Eltern obliegt. Sexualkundeunterricht schon im Kindesalter mit verfrühter Sexualstimulierung verletzt das natürliche Schamgefühl und führt oft zu verfrühter Aufnahme von Sexualkontakten. Die Folgen sind u.a. spätere Promiskuität, Bindungsunfähigkeit und Zunahme von Geschlechtskrankheiten. So sind die jährlichen ca. eine Million Chlamydieninfektionen (gib-aids-keine-chance.de) alarmierend. Die Hälfte aller Fälle von Sterilität bei Frauen sind auf diese Erkrankungen zurückzuführen (familienplanung.de).
- Auf die Nebenwirkungen der „Pille" bezüglich Herzinfarkt, Thrombosen und Schlaganfall wird in der Öffentlichkeit kaum hingewiesen, ebenso, dass die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO im Jahre 2005 die „Pille" als krebserregend hinsichtlich Brust-, Gebärmutterhals- und Leberkrebs eingestuft hat.
- Das Problem der vorgeburtlichen Kindstötung dient keinesfalls „gesunden Verhältnissen". Der chirurgische Eingriff, die Abtreibungspille „Mifegyne" und die sogenannte „Pille danach" sind sämtlich mit nicht unerheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden. Das weithin verschwiegene „Post-Abortion-Syndrom" ist ein Massenphänomen und tritt in rund 80% der Fälle nach Abtreibung auf (Pokropp-Hippen). Im Übrigen wird die vorgeburtliche Kindstötung jährlich mit rund 40 Millionen Euro staatlich subventioniert, nicht mitgerechnet die notwendigen Behandlungskosten nach Abtreibung.
Diese gesamte Problematik birgt ein hohes Potenzial an „ungesunden Verhältnissen." Hier wahrheitsgemäß aufzuklären und damit gesundheitlichen Schaden abzuwehren, ist dringende Aufgabe des Staates und aller gesellschaftlichen Kräfte. Hier liegen auch erhebliche Reserven zur Senkung der Gesundheitskosten und damit Freistellung von Ressourcen für das gesundheitlich wirklich Notwendige.
Die AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie setzt sich für gesunde Verhältnisse in der Familienpolitik, im Gesundheitswesen und beim Schutz menschlichen Lebens in allen seinen Phasen ein.
AUF fordert die veranstaltenden Kirchen auf, bei der „Woche für das Leben" künftig zu den ursprünglichen und dringlichen Themen des Schutzes ungeborener Kinder zurückzukehren und hier verstärkt werte-bewusstseinsfördernd in die Gesellschaft zu wirken.
Walter Schrader,
Vorsitzender des AK Lebensrecht und Familie der AUF-Partei
Kontakt: walter.schrader(at)AUF-Partei(dot)de
Link: http://woche-fuer-das-leben.de/2010/


Download-Center