Christen als Freiwild der Propaganda?
Die Medien richten sich auf die schrecklichen Geschehnisse in Norwegen, wodurch sie für die Bevölkerung zum Tagesthema Nummer eins werden. Dabei ist auffallend, wie manche Medien bemüht sind, eine angeblich konservative oder gar christliche Haltung des Attentäters darzustellen.
Welt Online schreibt zum Beispiel, dass der Mörder ein „fundamentalistischer Christ“ sei. Dass die Fundamente des Christentums mit der Denkweise und vor allem der Handlungsweise des Attentäters absolut unvereinbar sind, wird unterschlagen. Ein Blick in die Bibel oder die Geschichte würde genügen: Die Bibel berichtet, dass Gott aus Liebe zu den Menschen seinen Sohn gegeben hat und dass er eine selbstlose Liebe auch von den Gläubigen verlangt. Das Christentum hat sich in seinen ersten Jahrhunderten friedlich und zudem unter einer beständigen Christenverfolgung verbreitet. Demgegenüber scheinen viele Medien keine Gelegenheit zu verpassen, das Christentum in Zusammenhang mit Hass, Gewalt und Fanatismus dazustellen. Weitere Beispiele findet man zur Genüge.
Tatsache ist, dass in der jüngeren Vergangenheit weltweit Millionen Christen verfolgt wurden und heute noch werden, vor allem in muslimischen Ländern, aber auch in kommunistischen Ländern. Dies ist kein Hass auf Muslime oder Kommunisten, sondern eine leicht überprüfbare Tatsache. Wer jedoch auch hierzulande über die Medien durch gezielte Verzerrungen und Falschdarstellungen Hass gegen Christen säen möchte, um sie mehr und mehr unter Druck setzen zu können, der nähert sich selbst der Haltung und Denkweise des Attentäters an.
Dr. Markus Widenmeyer,
stellvertretender Bundesvorsitzender
Kontakt: Markus.Widenmeyer(at)AUF-Partei(dot)de


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