Eine weitere sozialistische Zeitgeistpartei
Nach dem außergewöhnlichen Erfolg der „Piratenpartei“ bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus hatte die neue politische Kraft am Wochenende ihren Bundesparteitag.
Vorab: Der Ausdruck „Pirat“ wirkt auf viele Bürger sehr befremdend. Piraten waren durch die Jahrtausende hindurch Personen, die Angst und Schrecken verbreiteten. Es waren Personen, die mit Gewalt und nicht selten mit Mord sich dessen bemächtigen, was anderen gehörte. Wer nun in der „Piratenpartei“ eine inhaltlich wirklich neue und ethisch bessere Politik als die der „Etablierten“ erwartete, der wurde in der Tat enttäuscht:
Der Kern ihrer Sozialpolitik ist die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen. Was heute für nicht wenige so „sozial“ klingt, heißt aber im Klartext: Wer arbeiten geht oder arbeiten muss, ist hier letztlich der Betrogene, denn er arbeitet ganz unfreiwillig per staatlich erzwungenem Sozialtransfer für diejenigen mit, die gar nicht arbeiten wollen. So wird Sozial-Diebstahl legalisiert und ein eigenverantwortlicher Lebensstil bestraft. Dies ist aus ethischer Sicht inakzeptabel und so wird auch kein Volk nachhaltig existieren können. Nebenbei: Erinnert das nicht ein wenig auch an die Maxime der (richtigen) Piraten?
Ähnliches gilt für die Forderung einer kostenlosen Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Auch hier scheinen die „Piraten“ in Kauf zu nehmen, dass dies teilweise ganz andere Menschen finanzieren müssen, als diejenigen, welche diese Leistung nutzen wollen oder können.
Nicht besser ist die Forderung der „Piraten“ nach einer Legalisierung von Drogen. Wer von jungen Menschen weiß, oft im Teenageralter, deren Körper und Psyche selbst durch die sogenannten „weichen Drogen“ regelrecht zerstört wurden, der sieht, welche Unverantwortlichkeit und Dummheit in einer solchen Forderung steckt.
Politik, die nachhaltig dem Wohl eines Volkes dient, muss, anders als es die genannten Beispiele zeigen, auf einer klaren ethischen Grundlage und einer durchdachten Programmatik beruhen. Dafür steht die AUF-Partei.
Dr. Markus Widenmeyer,
stellvertretender Bundesvorsitzender
Kontakt: Markus.Widenmeyer(at)AUF-Partei(dot)de


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