17.5.2012 21:31

Kritik an Homosexuellen-Lobbypolitik - AUF-Landesverband Berlin zur Initiative

Nach der Initiative des Berliner Rot-Roten Senats „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ vom April 2009 und der Mitteilung des Senats an das Berliner Abgeordnetenhaus vom Februar 2010 soll „sexuelle Vielfalt“ zu einer zentralen hauptstädtischen Kampagne erklärt werden. Die Kampagne soll alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringen und auf die gesamte Bundesrepublik als Vorbild ausstrahlen.

Bild: Jwnabd/Wikipedia.de

Hinter dem Tarnbegriff „Sexuelle Vielfalt“ verbirgt sich eine massive Lobbypolitik für die Schwulen-, Lesben- und Genderbewegung, die mit vielfältigen Maßnahmen den Haushalt der völlig überschuldeten Hauptstadt mit zusätzlich 2,1 Millionen Euro belastet. „Sexuelle Vielfalt“ soll mit dieser Initiative durchgängig in Schulen, Verwaltung und der gesamten Gesellschaft zum Leitbild werden. Das ideologische Ziel ist, „Unzucht“, wie es vor wenigen Jahrzehnten in den Gesetzestexten des deutschen Rechtsstaates noch genannt wurde, als eine angeblich gleichwertige Option zu Ehe und Familie zu etablieren. Um dies zu erreichen, werden beispielsweise Pädagogen daraufhin trainiert, Schülern eine „Unterstützung und Hilfe bei der Suche nach eigener Identität“ zu leisten und Elternabende zum Thema „lesbisch/schwule Jugendliche“ zu organisiert.

Die AUF-Partei verurteilt auf Schärfste diese neue Art der Indoktrination. Der Rechtsstaat hat die Aufgabe, die für den Fortbestand eines Volkes notwendigen Werte des Grundgesetzes, wie Ehe zwischen Mann und Frau und Familie zu schützen. Der Staatsapparat darf nicht dazu mißbraucht werden, die Bevölkerung, allen voran Kinder und Jugendliche, umzuerziehen und zu indoktrinieren und dabei sexualethische Überzeugungen als „homophob“ zu diskreditieren und zu unterdrücken.

Auf der Grundlage des Artikels 6 unserer Verfassung wendet sich AUF gegen die von den Initiatoren geforderte rechtliche und materielle Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften mit der Ehe von Mann und Frau. Auf derselben Grundlage lehnen wir die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Partnerschaften entschieden ab.

Arbeitskreis Lebensrecht und Familie

 

16.07.2010 11:05 Alter: 2 Jahre
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