AUF-Landtagswahl-Teilnahme: Ein erstes Fazit
Nach der ersten Wahlteilnahme bei einer Landtagswahl, kann ein erstes Fazit gezogen werden: Dort, wo die AUF-Partei mit eigenen Kandidaten vertreten war, erzielte sie sowohl bei den Erst- als auch bei den Zweitstimmen respektable Ergebnisse. Diese zeigen, wie es in Zukunft weiter gehen kann. Landesweit, insbesondere in vielen Wahlkreisen ohne Direktkandidaten, ist das Ergebnis nicht wirklich zufriedenstellend.
Alles in allem ist die Wahl-Premiere für die erst vor ca. zwei Jahren gegründete Partei mit einem kleinen Landesverband im bevölkerungsreichsten Bundesland ein Erfolg. Landesweit stimmten insgesamt 5.243 Wählerinnen und Wähler mit ihrer Zweitstimme für die AUF-Partei, was einem Stimmanteil von ca. 0,1 % entspricht. Auch im Vergleich zu den bereits seit Jahrzehnten tätigen christlichen Parteien PBC und ZENTRUM, die landesweit jeweils 0,1 % der Stimmen erzielten und absolut nicht wesentlich vor der AUF liegen, braucht sich die AUF nicht verstecken. Zwar kann dieses Ergebnis allein nicht zufrieden stellen. In den vier Wahlkreisen, in denen für die AUF Direktkandidaten aufgestellt waren, liegt der Stimmanteil jedoch höher:
Im Wahlkreis Lippe III erzielte Jens Köhler, Stadtrat der AUF-Partei in Detmold, bei den Erststimmen 1,5 %; 1,2 % der Zweitstimmen entfielen in seinem Wahlkreis auf die AUF-Partei. Weitere Ergebnisse: Lippe I: Herbert Bojahr: 1,2 %, AUF: 0,7 %; Lippe II: Hauke Hillebrenner: 1,1 %, AUF: 0,7 %; Herne I: 0,9 %, AUF: 0,3 %. Das landesweit beste Ergebnis erzielte die AUF ebenfalls im Landkreis Lippe, in der Gemeinde Leopoldshöhe: In der Heimat des Landesvorsitzenden Herbert Bojahr wählten 2,7 % der Wähler mit ihrer Erststimme und 2,1 % mit ihrer Zweitstimme die AUF-Partei.
Somit kann festgehalten werden: Dort, wo wir die Menschen persönlich erreichen und mit ihnen in Dialog treten, entsteht Vertrauen, das sich auch im Wahlergebnis zeigt. Politik braucht neben einem guten Programm auch das Gesicht derjenigen, die sie vertreten und den Kontakt zu den Wählerinnen und Wählern. Dies wurde auch durch die Ergebnisse der AUF-Partei bei den Kommunalwahlen in NRW, dem Saarland und in Mecklenburg-Vorpommern gezeigt. Deshalb gilt es nach der Wahl erstrecht: Die Mitglieder-Gewinnung, der Aufbau von Kreis- und Ortsverbänden, der Wählerkontakt und das Dran-Bleiben an den Themen, die die Menschen beschäftigen, müssen die Schwerpunkte der nächsten Zeit sein. Die AUF braucht Sie als aktive Unterstützer und Mitglieder!
Allen unseren Wählern und Unterstützern sagen wir herzlichen Dank für Ihr entgegen gebrachtes Vertrauen!
Ihr Landesverband der AUF-NRW


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