1.8.2010 12:03

Keine Angst vor der Europa-Politik! Ein Plädoyer für das politische Engagement

Beim Gedanken an die Europäischen Verträge, die Unsumme von Richtlinien und Verordnungen, das Geziehe und Gezerre um Europa auf politischer Ebene und die Intransparenz der Union verliert man schnell den Überblick. Erstrecht wollen sich viele nicht mit dieser Materie auseinandersetzen und ziehen sich scheinbar ohnmächtig zurück.

werthaltige Politik für Europa!

Gerade unter Christen scheint die Auffassung verbreitet, dass man an den Umständen eh nichts ändern könne. Viele wählen das sogenannte "kleinere Übel", ohne zu wissen, was man damit wirklich unterstützt, oder ziehen sich ganz ins Private zurück.

Trotz oder gerade wegen dieser Tatsache ist es aber umso notwendiger, sich aktiv einzumischen und die Politik auf europäischer Ebene mitzugestalten. Die Menschen in AUF stellen sich dieser Aufgabe und kandidieren deshalb mit einem kompetenten, engagierten und unverbrauchten Team zur Europawahl.

Das Programm von AUF greift sowohl die Errungenschaften der Europäischen Einigung auf und nennt die von Europa ausgehenden Gefahren für unser Land und seine Menschen beim Namen. Da der Vertrag von Lissabon derzeit wegen der erfolgten Ablehnung durch das Irische Volk nicht in Kraft treten kann und auch in Deutschland noch mehrere Klagen dagegen beim Bundesverfassungsgericht anhängig sind, ist es sinnvoll und zweckmäßig, wie AUF jetzt die Nachbesserung des Vertrages und darüber hinaus notwendige Reformen der Union zu fordern.

AUF will ein Europa der Nationen im Sinne einer konsequenten Anwendung des Subsidiaritätsprinzips auf allen Ebenen. Und AUF will Europa als Wertegemeinschaft, die sich ihrer christlichen Wurzeln und der Bedeutung der christlichen Werte für eine verantwortungsvolle Politik für die Menschen bewusst ist.

Europa wird nur so christlich sein, wie es Christen in Europa gibt, die sich einmischen. AUF tritt dafür ein, dass der christliche Glaube nicht aus dem öffentlichen Leben, nicht aus Schulen und Universitäten, vor allem aber auch nicht aus Parlamenten und Regierungen verdrängt wird. Dazu zählt die Abwehr religionsfeindlicher, atheistischer, nihilistischer und aggressiv laizistischer Bestrebungen, weil diese Europas Identität und Gesellschaft zerstören.1)

Rückzug und Politik-Verdrossenheit sind keine Alternative. Europa braucht eine andere, eine werthaltige und transparente Politik. Dafür treten wir am 7. Juni 2009 an und bitten herzlich um Ihre Unterstützung!

Jürgen Schulz-Lützenbürger
AUF-Kandidat zur Europawahl


1) vgl. Resolution des Forums Deutscher Katholiken e.V. vom 13. September 2008


Bild: istockphoto.com

05.04.2009 11:52 Alter: 1 Jahre
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