NRW-Wahlkampfauftakt in Detmold: Erfolgreicher Landesparteitag
Detmold: Auf ihrem Landesparteitag in Detmold verabschiedete die AUF-NRW ihr umfangreiches Wahlprogramm und startete in den Wahlkampf. In einem Grußwort beglückwünschte Dick van Dijk, der Europasekretär der holländischen Partner-Partei ChristenUnie, die in den Niederlanden der Regierung angehört, der noch jungen deutschen AUF-Partei zur NRW-Wahlkampagne und wünschte ihr für deren Verlauf alles Gute.
Da sich die Vertreter der ChristenUnie derzeit wegen der niederländischen Koalitionskrise alle im Wahlkampf befinden, war die ursprünglich vorgesehene Teilnahme nicht möglich. van Dijk nannte die AUF "eine authentische, aufrichtige christliche Partei, die sich für die Ehre Gottes, die öffentliche Gerechtigkeit und das Wohl aller Deutschen einsetzen will".
Das AUF-Wahlprogramm legt die Schwerpunkte auf die namensgebenden Themen
- Arbeit,
- Umwelt,
- Familie.
Zudem greift das Programm weitere Anliegen des AUF-Grundsatzsprogramms auf und konkretisiert die politischen Forderungen für das Land Nordhrein-Westfalen insbesondere in den Bereichen:
- Bildung,
- Wachstum? und
- Demokratie.
Das Programm, welches in den nächsten Tagen auf den Seiten der AUF-NRW vorgestellt werden wird, ist das Ergebnis einer rund viermotigen Arbeit des NRW-Wahlkampfteams. Damit erfüllte die Partei ihren Selbstanspruch, dass gerade auch eine junge und noch kleine Partei sich über ihre Kandidaten hinaus mit einem eigenständigen und fundierten Programm dem politischen Wettbewerb stellen muss und kann.
Die eigens für die NRW-Kampagne entworfenen Wahlplakate wurden erstmals den Mitgliedern vorgestellt und fanden guten Anklang.
In seinem Vortrag "Wozu christliche Politik" verdeutlichte der stellvertretende AUF-Bundesvorsitzende Dr. Markus Widenmeyer (Schönaich / Baden-Württemberg), dass es eine wertneutrale Politik nicht gibt. Die weltanschauliche Grundlage bestimmt die Resultate des politischen Handelns. Die heute dominante Weltanschauung des Atheismus führe aufgrund seiner inneren Logik zu politischen Katastrophen. Für ein dauerhaft gerechtes und funktionierendes Gemeinwesen brauchen wir eine radikale Wende auf Basis der christlichen Weltsicht.
Zum Ende des mehr als siebenstündigen Parteitags wies der NRW-Parteivorsitzende Herbert Bojahr darauf hin, dass die eigentliche Arbeit erst jetzt beginne. Es gelte, auf Grundlage der bisherigen Arbeit die Menschen auf die AUF-Partei und ihr Programm aufmerksam zu machen und somit Wähler zu gewinnen. Plakate, Flyer und der Fernsehspot können mit dazu beitragen. Letztendlich komme es aber auf die Einzelgespräche an und darauf, dass das gesamte Bemühen unter dem Segen Gottes stehe.
-> Grußwort der ChristenUnie (PDF)
Bild: Die AUF-Kandidaten zur NRW-Landtagswahl


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