3.9.2010 15:26

Wahl in Österreich: Gehrings Ergebnis ist mehr als ein Achtungserfolg

Das Ergebnis von rund 5,4 % der Stimmen für den Kandidaten der Christlichen Partei Österreichs (CPÖ), Rudolf Gehring, ist mehr als ein Achtungserfolg. Es zeigt, dass es sich lohnt, klar christliche Kräfte zu bündeln und eine Wahlalternative zu den sog. "etablierten" Parteien aufzustellen. Was in der Schweiz und den Niederlanden den Schwesterparteien der AUF-Partei, der EVP und der ChistenUnie bereits gelungen ist, Sitze in den nationalen Parlamenten zu erkämpfen, ist auch das Ziel der AUF-Partei.

Rudolf Gehring

Bei der Österreichischen Bundespräsidentenwahl gelang am Sonntag dem CPÖ-Kandidaten Rudolf Gehring mit rund 5,4 % der Stimmen ein beachtliches Ergebnis; in Vorarlberg lag Gehring mit 10,76 % sogar vor der FPÖ-Kandidatin Rosenkranz, die in einer der Hochburgen der FPÖ nur 8,11 % erreichte. In absoluten Zahlen erhielt die CPÖ österreichweit 157.712 Stimmen, während sie bei der Wahl 2009 zum Österreichischen Nationalrat, bei der sie erstmals angetreten war, nur 31.080 Stimmen erhalten hatte.

Zwar muss man bei der Bewertung des Ergebnisses hinsichtlich der Übertragung auf eine Parlaments-Wahl einige Abstriche machen: Es handelte sich um eine direkte Personenwahl des Staatsoberhaupts, wie es sie in Deutschland nicht gibt. Stimmen werden von den Wählern hier nach anderen Prioritäten vergeben, als wenn Parteien zur Wahl stehen. Zudem hatte die konservative Österreichische Volkspartei (ÖVP) keinen eigenen Kandidaten aufgestellt, weil die Aussichten des Amtsinhabers Heinz Fischer (SPÖ) auf eine Wiederwahl bereits im Vorfeld als außerordentlich hoch galten.

Dass trotz dieses erwarteten und eingetretenen Wahlerfolgs Fischers, sich mehr als fünf Prozent der Wähler dazu motivieren ließen, ihre Stimme an den CPÖ-Kandidaten zu geben, ist ein klarer Erfolg: Der Katholik Gehring erreichte eben nicht nur die katholischen Wähler sondern konnte auch erheblich im bürgerlichen Lager punkten. Gehring und seiner CPÖ ist es gelungen, dass die klar christlichen Forderungen und Aussagen bei den Wählern Gehör fanden und sich im Wahlerfolg niederschlugen.

Die Signal-Wirkung dieses Ergebnisses geht über Österreich hinaus: Wo die sog. "C-Parteien" die christlichen Werte in ihrer Politik mehr und mehr aufgeben, ist eine Partei wie die AUF mehr als notwendig, um den Wählern eine Alternative zu geben. Was in der Schweiz und in den Niederlanden bereits Realität ist - die Vertretung christlicher Parteien im Parlament und auch in der Regierungsverantwortung - ist auch das Ziel der AUF-Partei.


Jürgen Schulz-Lützenbürger
Bundesschatzmeister der AUF-Partei


Einen ausführlichen Bericht mit einer Stellungnahme der CPÖ finden Sie auf der katholischen Nachrichtenseite kath.net unter http://www.kath.net/detail.php?id=26501

 

 

26.04.2010 16:49 Alter: 129 Tage
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