10.9.2010 8:07

Warum ich als Katholik bei AUF aktiv bin

Georg Schefczyk ist Sozialpädagoge und katholischer Theologe. Der 49-jährige trat im Februar 2008 in die AUF-Partei ein. Schefczyk ist Mitglied des Landesvorstands der AUF-Partei Baden-Württemberg und mehrfacher Autor des AUF-Newsletters und Infobriefs.

Georg Schefczyk

Ich würde mich als ein papsttreues Mitglied der römisch-katholischen Kirche bezeichen. Ich bin bei AUF aktiv, obwohl ich jahrelang CDU gewählt habe. Warum?

AUF hat mich überzeugt durch die kompromisslose Klarheit, was den Glauben und Bezug zu Gott betrifft. Sehr entscheidend für mich ist die Vorstellung des christlich geprägten Europa, die ich in der Politik von AUF wieder finde. AUF sieht Europa, seine Kultur und seine Identität in der griechischen Philosophie und im römischen Recht, vor allem aber im christlichen Glauben. Nur durch Erneuerung ihrer christlichen Fundamente kann die europäische Einigung von heute gelingen. In der Konsequenz bedeutet dies für uns Katholiken weder zu resignieren noch sich auf einer großen Tradition auszuruhen, sondern aktiv an diesem Europa mitzuarbeiten und es nach Kräften christlich zu gestalten. Europa wird nur so christlich sein, wie es Christen gibt in Europa.

Deshalb will AUF insbesondere

  • dass christliches Leben und am Glauben orientiertes Handeln in der Familie, im Freundeskreis oder an den Arbeisplatz getragen wird.
  • Ehe und Familie als Grundbausteine der Gesellschaft erneuern und gegen jene Kräfte verteidigen, die sie auf europäischer wie auf nationaler Ebene auszuhöhlen versuchen. AUF lehnt die Propagierung der Homosexualität unter dem Vorwand der Toleranz, der Gleichstellung sogenannter "gleichgeschlechtlicher Partnerschaften" mit Ehe und Familie oder gar ein Recht homosexueller Paare, Kinder zu adoptieren, kompromisslos ab.
  • dass die Unantastbarkeit der Menschenwürde und das Recht auf Leben - von der Verschmelzung bis zum natürlichen Tod - gelten und nicht weiter durch Abtreibung, Genmanipulation, verbrauchende Stammzell- und Embryonenforschung oder durch Euthanasie und aktive Sterbehilfe ausgehöhlt werden. Auch ungeborene, behinderte, kranke, alte und schwache Menschen müssen die volle Menschenwürde und ein uneingeschränktes Lebensrecht genießen.
  • dass der christliche Glaube nicht aus dem öffentlichen Leben, aus Schulen und Universitäten, nicht aus Dörfern und Städten, aber auch nicht aus der Politik verdrängt wird.

Georg Schefczyk
Mitglied des AUF-Landesvorstands Baden-Württemberg

 


Dieser Artikel ist im AUF-Infobrief 2/09 erschienen.
-> zum Download

08.05.2009 19:18 Alter: 1 Jahre
Jetzt bookmarken:addthis.comask.combackflipblinkbitsblinklistblogmarksbluedot.usco.mmentsconnoteadel.icio.usde.lirio.usdigg.comFark.comFeed me links!FolkdFurlgoogle.comhype it!LinkaGoGoLinkaARENAlive.comMa.gnoliaMister WongMyLink.denetscapenetvouznewsvine.comoneviewRawSugarRedditscuttleshadowsSimpySmarkingSpurlstumbleupon.comTailRankTagThatTechnoratiWebnewsWinkWistsYahooMyWebYiggIt