1.8.2010 12:05

Familie Aktuell

AUF begrüßt Resolutionen zu Europa und Gender des Forums Deutscher Katholiken e.V. Symbol der Geschlechter

Das Forum Deutscher Katholiken e.V. hat anlässlich seines Kongresses "Freude am Glauben" am 13. September 2008 in Fulda unter dem Titel "Gender Mainstreaming löst die Geschlechtsidentiät von Mann und Frau auf" eine Resolution...[mehr]

Thesen und Gründe für ein Erziehungsgehalt Bild von einer Mutter mit Kind. Beide liegen auf dem Boden

Die wirtschaftlichen Probleme der Industrienationen haben ihre Ursache partiell in der seelischen Schwächung der jungen Generation. Die Zunahme der negativen Sozialindikatoren: Kriminalität, Suchterkrankungen, Geburtenschwund und...[mehr]

Mediengewalt erzeugt echte Gewalt: Aktuelle Studie verdichtet diese Vermutung Bild eines Teenagers, der eine Pistole in die Kamera hält.

Die Vermutung, dass Gewalt in den Medien auch echte Gewaltbereitschaft erzeugt ist nicht neu. Es zeigt sich jedoch, dass die Spiele-Lobby immer wieder eine starke Front dagegen fährt. Drahtzieher dieser Lobby sind Hersteller und...[mehr]

Gestärkt und mit Zuversicht in das Jahr 2009 Bild des neuen  Bundesvorstandes.

Berlin, 17. Januar 2009. Es war ein langer und guter Tag für die Teilnehmer des Bundeshauptausschusses und des Bundesparteitags, die sich am 17. Januar in Berlin zusammen fanden, um grundsätzliche Sach- und Personalentscheidungen...[mehr]

Grundsätze der AUF-Partei (Zusammenfassung) Grundsatzprogramm

Die Politik von AUF beruht auf der jüdisch-christlichen Ethik und dem Deutschen Grundgesetz von 1949. In diesem Grundgesetz stellt sich das deutsche Volk in die Verantwortung vor Gott und den Menschen.[mehr]

Ministerin muss zurückrudern: Geburtenzahl nicht gestiegen Mutter mit Kind

Berlin / Wiesbaden (idea) Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat sich geirrt: Im vorigen Jahr ist die Zahl der Geburten gesunken und nicht gestiegen, wie sie im Februar vorhergesagt hatte.[mehr]

AUF beim 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag Kirchentags-Motto

Auch beim 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Bremen war AUF mit zwei Arbeitskreisen vertreten. Als AUF-Partei haben wir diese einmalige Chance genutzt, um bei dieser Großveranstaltung mit den Menschen ins Gespräch zu...[mehr]

"Wir brauchen eine neue Partei!" - Grußbotschaft von Christa Meves

Die vor allem durch ihre Bücher und zahlreiche Fernsehauftritte bekannte Kinder- und Jugend-Therapeutin Christa Meves hat in ihrem Grußwort zur zentralen Auftaktveranstaltung der AUF-Europa-Kampagne in Frankfurt die...[mehr]

Eva Herman: "Ich spreche von GOTT, den man aus der Europäischen Verfassung gestrichen hat" Eva Herman in Frankfurt

Bei der Auftaktveranstaltung zur Europawahlkampagne der AUF-Partei betonte die streitbare Journalistin und Bestseller-Autorin, dass sie keine Europagegnerin sei. Sie stelle sich aber die Frage, ob die Sache wirklich gut gehen...[mehr]

Stellungnahme der AUF-Partei zum Koalitionsvertrag der Bundesregierung 2009 Reichstag in Berlin - Bild: istockphoto

Einen Monat nach der Bundestagswahl hat die christlich-liberale Koalition ihren Koalitionsvertrag verab­schiedet und wird ihn in den kommenden vier Jahren umsetzen. Grund genug für die AUF-Partei ihn unter die Lupe zu nehmen und...[mehr]

AUF begrüßt familienpolitische Positionierung der CSU Quelle: www.norbert-geis.de

Medrum/Berlin: 18.3.2010. In einer bemerkenswerten Rede hat der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis am 18.3.2010 im Bundestag familienpolitische Positionen vertreten, mit denen AUF nahezu vollständig übereinstimmt. Gerade vor...[mehr]

Keine Entwarnung zu den Abtreibungszahlen 2009 Bild: A.Baumann/pixelio.de

Berlin, 17.03.2010. Mit gemeldeten 110.694 vorgeburtlichen Kindstötungen 2009 hat sich die Zahl gegenüber 2008 um 3,3% verringert. So erfreulich dieser Rückgang zunächst erscheint, gibt es jedoch keinen Grund zur Entwarnung: Die...[mehr]

AUF-Partei unterstützt europäische Bürgerinitiative zum freien Sonntag Logo-Ausschnitt Aktion FREE SUNDAY

Die AUF-Partei unterstützt die Online-Kampagne "Free Sunday" (Freier Sonntag) des Europaabgeordneten Martin Kastler zur Vorbereitung der ersten europäischen Bürgerinitiative. Die Kampagne macht sich dafür stark, dass der...[mehr]

AUF zur "Woche für das Leben" 2010: Umfassende "gesunde Verhältnisse" hat die Gesellschaft nötiger denn je! Logo Woche für das Leben

Berlin, 21. April 2010: Die gegenwärtig von der evangelischen und katholischen Kirche veranstaltete "Woche für das Leben" steht unter dem Jahresmotto "Gesunde Verhältnisse" und stellt die Frage nach gerechter Verteilung der...[mehr]

Ausmerzung vermeintlich unwerten Lebens ethisch hochproblematisch. Zum Urteil des Bundesgerichtshofes zur Präimplantationsdiagnostik www.istockphoto.com

Das BGH-Urteil zur Präimplantationsdiagnostik (PID) vom 6. Juli leistet der ethisch inakzeptablen Unterscheidung zwischen angeblich „lebenswertem“ und „lebensunwertem“ menschlichem Leben Vorschub. [mehr]

Gemeinsam Zeichen für das Leben setzen: Namhafte Persönlichkeiten beim Christlichen Politikforum Christliches Politikforum Berlin

Anlässlich des diesjährigen vom Bundesverband Lebensrecht e.V. veranstalteten "Marsch für das Leben" lädt der Arbeitskreis Lebensrecht der AUF-Partei herzlich nach Berlin ein zum Christlichen Politikforum "Gemeinsam Zeichen für...[mehr]

Kritik an Homosexuellen-Lobbypolitik - AUF-Landesverband Berlin zur Initiative Bild: Jwnabd/Wikipedia.de

Nach der Initiative des Berliner Rot-Roten Senats „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ vom April 2009 und der Mitteilung des Senats an das Berliner Abgeordnetenhaus vom Februar 2010 soll...[mehr]

Was will die neue rot-grüne NRW-Regierung? Bild: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, Foto: Ralph Sondermann

Trotz einiger guter Ansätze: Die neue rot-grüne Landesregierung will mit Macht das christliche Menschen- und Familienbild austilgen. Stattdessen sollen Gender-Mainstreaming, Krippensozialismus und die Verherrlichung sexueller...[mehr]

Ehe und Familie

Basis der Familienpolitik ist die Vorrangstellung der Familie vor dem Staat und seinen Einrichtungen. Ehe und Familie waren und sind die Keimzellen des Staates und deshalb konsequent nach Art. 6 Abs. 1 unseres Grundgesetzes unter den besonderen Schutz des Staates gestellt.

AUF wendet sich daher gegen weitere rechtliche Angleichung der eingetragenen Lebenspartnerschaften und die damit einhergehende Aufweichung des grundgesetzlich garantierten Schutzes von Ehe und Familie. AUF lehnt die Einführung eines Adoptionsrechts für gleichgeschlechtliche Lebenspartner ab.

Ebenso wendet sich AUF gegen Vereinfachung (und damit die Verharmlosung) von Scheidungsverfahren. Wir machen uns stark für Lösungen statt für Auflösungen. Daher legen wir wert auf eine Ausweitung von Partnerschaftsvorbereitungsprogrammen.

Erziehung und Schule

AUF widerspricht der geplanten Ausweitung der Schulpflicht zur Ganztagsschulpflicht. Im Falle der Ganztagesschule sind die Kinder die überwiegende Zeit der Obhut der Schule überlassen. So ist der Zeitanteil des Erziehungseinflusses von Schule und Staat größer als der der eigenen Familie. Gerade in den unterrichtsfreien Phasen während der Ganztagsbeschulung sind die Schüler zudem schulspezifischen Gefahren ausgesetzt (Gruppenzwänge, Zugang zum Internet ohne Kontrolle, Verbreitung von Drogen, Gewalt, usw.).

Mutter als Beruf - AUF-Konzept zur Sanierung durch ein Erziehungsgehalt

Unter Federführung von Christa Meves

Eine wesentliche Ursache vieler gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Probleme der Industrienationen ist die seelische Schwächung der jungen Generation. Die Zunahme der negativen Sozialindikatoren, Kriminalität, Suchterkrankungen, Geburtenschwund  und Ehescheidung sowie die unzureichende Leistungsfähigkeit vieler Jugendlicher, die bereits beim Kindern in den ersten Grundschuljahren sichtbar wird, ist mitbedingt durch die wachsende Instabilität der Familien.

Hier ist in den vergangenen vierzig Jahren  eine Einbuße an seelischer Gesundheit entstanden, die zu einem  millionenfachen Potential von depressiven Charakterstrukturen geführt hat. Das hat Ursachen, die sich  mit kinderpsychologischer Fachkompetenz voraussagen ließen.(s. Christa Meves, Geheimnis Gehirn, Manipulierte Maßlosigkeit, Wunschtraum und Wirklichkeit, Mut zum Erziehen).

Die „Frühgeburt Mensch“  (Adolf Portmann) ist auf intensive, personale „natürliche“ Betreuung – besonders in den ersten Lebensjahren angewiesen, wenn er sich zu stabiler seelischer, intellektuell leistungsfähiger Gesundheit entfalten soll. Die neue Hirnforschung hat diese Erkenntnis der Kinderpsychologie nachhaltig untermauert. Die Familie mit einer Anzahl naher Angehöriger, die sich ihrer Verantwortung für das Kind bewusst sind, hat sich dadurch als unaufgebbar erwiesen. Väter und Mütter sind nicht durch Institutionen, Organisationen, wie z. B. durch Kinderkrippen und Kindertagesstätten zu ersetzen. „Sucht ist der Ersatz für die veruntreute Mutter“ (Szondi).

Dem so entstandenen Familienschwund muss mit  gewichtigen Maßnahmen entgegengewirkt werden, wenn einem langfristigen wirtschaftlichen Abwärtstrend und dem Niedergang des geistigen Niveaus  Einhalt geboten werden soll.

Mutterschaft als Hauptberuf  für ein bis zwei Jahrzehnte der besten Lebensjahre (das heißt Kinder in der eignen Obhut großzuziehen), ist heute in der Bundesrepublik wesentlich strapaziöser, unbequemer und damit unattraktiver als die Alternative: der Aufbau der selbstständigen, materiellen Existenz und die Inanspruchnahme von Freiräumen (Feierabend, Urlaub) bei manngleicher Berufsausübung.

Die vielfältigen Bemühungen um eine Vereinbarkeit und Erwerbstätigkeit von Müttern haben ihr Ziel - eine Vermehrung von stabilen Familien und einer zu durchhaltender Leistung fähigen jungen Generation - nicht erreicht. 20% der Hauptschulabgänger sind für einen Arbeitsplatz nicht vermittelbar!

Wir haben also angesichts unserer Lage die Wahl: Nehmen wir die weltweite Erfahrung über das bessere Gedeihen der Kinder in der Familie endlich als Unausweichlichkeit an – oder setzen wir auf immer stärkere Kollektiverziehung? Schaffen wir es, den falschen Ansatz zu erkennen und uns danach auszurichten oder beharren wir kurzsichtig auf  den zwar berechtigten aber bedenklichen Ansprüchen der vorrangig zum Beruf erzogenen modernen Frauen?

Eins ist dabei allerdings gewiss: Eine Hinwendung der Mütter zum Familiendienst, so lange die Kinder klein sind, bzw. so lange ihre Kinder sie unabdingbar brauchen, lässt sich so ohne weiteres – ohne Veränderung der Einstellung und der Ausbildungssysteme - nicht erwarten und einfach  fordern. Schließlich ist es ebenso berechtigt wie sinnvoll, dass Mütter auch jenseits der Kindererziehungsphase ihre Fähigkeiten und Kräfte einsetzen. Aber das muss einander nicht ausschließen, wie es heute leider häufig der Fall ist. Die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit geht auf Kosten der seelischen Gesundheit der Heranwachsenden und der Überlastung der Mütter  in der zweifachen Aufgabenstellung, besonders wenn die unzureichend betreuten Kinder durch diesen Umstand schwer erziehbar werden. (Gesine Schwan: Es ist nicht möglich, Kindern und Karriere im selben Lebensabschnitt optimal gerecht zu werden.)

Es bedarf deshalb vielmehr einer gekonnten Lösung. Zwei Gegebenheiten können dabei hilfreich sein:
Erstens: Junge Menschen haben mehrheitlich Sehnsucht nach der Gründung einer Familie und zweitens ebenso mehrheitlich sehnen sich sowohl die Mütter wie die Kleinkinder, beieinander bleiben zu dürfen, wenn das nur ginge! Die Befragungen zweier Meinungsinstitute, Allensbach und Emnid im Frühjahr 2002 haben bewiesen, dass die Mehrheit junger Eltern ihre Kinder selbst erziehen möchte.

Wie eine weitere Studie des Meinungsforschungsinstituts Allensbach bereits im Jahre 2001 belegt, wünschen sich an die 90 % der jungen Menschen eine Familie. Das sind gewichtige Erhebungen für die Politik. In der  Bevölkerung ist offensichtlich weder Instinkt noch gesunder Menschenverstand mittlerweile völlig verlorengegangen. Andererseits fürchten die Frauen mit Recht als „Heimchen am Herd“ ins gesellschaftliche Abseits zu geraten.  Zudem will die  junge moderne Frau berechtigterweise gesellschaftlich anerkannt sein, und sie braucht einen Status finanzieller Unabhängigkeit.
Deshalb  brauchen wir ein Konzept, das den unaufgebbaren Wert der Familie wieder zur Geltung bringt, ohne dass das für die Frau eine Sackgasse ist. Die Wahlfreiheit zur Ausbildung in den verschiedensten Berufen und zur Wiederaufnahme ihrer ursprünglichen Berufstätigkeit nach einer Familienphase sowie spätere berufliche Weiterentwicklung müssen erhalten bleiben. Veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen sind hier unumgänglich.

Diese wesentlichen und berechtigten Bedürfnisse der modernen Frau lassen sich durch folgendes von AUF propagiertes Konzept erfüllen:

  • Jede Frau kann – nach ärztlicher Feststellung und Bescheinigung der Schwangerschaft in eine halbjährige Ausbildung zum Beruf der „Zukunftsanwältin“ treten.  Sie schließt mit einem Zertifikat ab.
  • Nach der Geburt des Kindes erhält sie diese Berufsbezeichnung und einen Anspruch auf ein monatliches Gehalt sowie einen Rentenanspruch. 
  • Diese  Berufsausbildung zur „Zukunftsanwältin“ wird von Pädagogen mit Familienerfahrung unter dem Dach freier Träger durchgeführt.
  • Die Zahlungen und die Rentenansprüche werden mit der Zahl der Kinder und der Jahre ihrer Tätigkeit als „Zukunftsanwältin“ aufgestockt.
    Fortbildungsveranstaltungen im vierwöchigen Turnus begleiten die jungen Mütter bei ihrer Erziehungsarbeit.
  • Von der Vierzehnjährigkeit des jüngsten Kindes ab kann Fortbildung zu Ausbildungsleiterinnen für die jungen Mütter und andere aus dem Mutterberuf ableitbaren sozialen Tätigkeiten erfolgen.
  • Natürlich kann man aus dem Beruf der „Zukunftsanwältin“ auch wieder ausscheiden und eine andere Berufstätigkeit aufnehmen.
  • Es kann aber auch ein direkter Übergang von der Mutter zur ebenfalls honorierten Großmutterschaft als Mithilfe für die jungen Frauen erfolgen.
  • Gestandene Familienmütter ohne Enkelnachwuchs können sich als „Adoptivgroßmütter“ in den jungen Familien betätigen.
  • Um dieses Programm durchführen zu können und die jungen Mütter mit mehreren kleinen Kindern  vor Überlastung zu bewahren, wäre es anzustreben, dass ihnen junge Hilfskräfte zur Seite gestellt werden würden. Das könnte durch eine Erweiterung des freiwilligen sozialen Jahres schulentlassener Mädchen geschehen. Der Nachweis des sozialen Jahres in einer jungen Familie würde bei der Ausbildung zur Zukunftsanwältin angerechnet werden.

Durch die Verwirklichung dieses Modells würde den Industrienationen aus demographisch und in der Folge wirtschaftlich hochbrisanten Fehlentwicklungen herausgeholfen werden.

Diese Regelung würde es tatsächlich möglich machen, die Bevölkerungsimplosion aufzuhalten und zwar aus folgenden Gründen:

1. Die Mütter brauchten sich nicht länger als disqualifiziert und diskriminiert  zu fühlen. Sie wären mit anderweitig berufstätigen Frauen gleichberechtigt.

2. Ihre finanzielle Unabhängig bliebe erhalten. Die Furcht vor dem Tod oder der Untreue des Partners fiele aus. Auch Alleinerziehende könnten sich besser von der Allgemeinheit unterstützt und wertgeschätzt fühlen, statt wie bisher im Falle von staatlichen Transferzahlungen als bloße Almosenempfänger. Es würden dann auch nicht mehr unerwünschte Schwangerschaften so oft zu Abtreibungen führen; denn die Kinder könnten ohne Not ausgetragen werden, da der Lebensunterhalt durch die eigenständige Erwerbstätigkeit der jungen Mutter gesichert wäre, ohne dass sie ihr Kind bzw. ihre Kinder verlassen müsste.

3. Ihre wertvollen Erfahrungen könnten genutzt und von ihnen jenseits der zweiten Lebenshälfte voll eingesetzt werden.

4. Durch die Fortbildungskurse, durch  Beratung und Betreuung der jungen Mütter wird die Erziehung der Kinder begleitet und so die erhebliche Zahl schwerer Fehlentwicklungen, wie sie heute existieren, eingeschränkt. Zudem wird eine Isolation der sogenannten „Grünen Witwen“  dadurch vermieden, dass mehr Kontakte zu jungen Frauen in gleichen Lebenslagen entstehen.

5. Es würden sich mehr Frauen im jungen Alter zur Mutterschaft entschließen, statt den Abschluss langjähriger Berufsausbildungen anzustreben und schließlich – wie heute häufig – den Plan einer Familiengründung gänzlich aufzugeben, gewissermaßen zu verpassen, oder – bei der Entscheidung für die Familie – keine Möglichkeit zum späteren Wiedereinstieg in den Beruf zu finden, so dass Kraft und Geld sich  als vergeudet erweisen.

6. Die jungen Mütter mit kleinen Kindern entgehen durch die Hilfe junger Mädchen (evtl. auch durch Großmütter und Adoptivgroßmütter, die in jungen Jahren dem Mutterberuf nachgekommen sind) der so gefährlichen, zur Kinderfeindlichkeit führenden Überforderung. Die Hilfsarbeit junger Mädchen in Familien mit einem Baby könnte bei diesen – laut Hormonforschung - den Wunsch nach einem eigenen Kind verstärken.

7. Die jungen Frauen würden durch ihre eigene Mutterschaft – dadurch dass sie selbst arbeitsfähigen Nachwuchs bekommen – langfristig finanzielle Sicherheit erwerben, wie sie sie sonst in Zukunft, zumindest in Deutschland, nie mehr bekommen werden, weil sich der Generationenvertrag aufgrund des Geburtenschwunds bereits für ihre Generation nicht mehr realisieren lassen wird.

8. Die Arbeitslosigkeit würde um  die vielen Frauen dezimiert werden, die eigentlich gar keinen Arbeitsplatz suchen, weil sie zu Hause dringend gebraucht werden. Viele dieser Frauen sehen sich genötigt, sich das Arbeitslosengeld des Staates  zu erkämpfen.

9. Die Krankenkosten und die Zahl der Sozialhilfeempfänger würden auf ein noch bezahlbares Maß absinken, weil so vielmehr Kinder durch gekonnte individuelle Erziehung zu seelisch gesunden und dadurch leistungsfähigen Erwachsenen werden würden.


10. Das schulische Niveau der Kinder in Deutschland würde sich anheben, weil die jungen Mütter sich mit den Kindern im Vorschulalter planvoll angeleitet beschäftigen und auf diese Weise Freude am schulischen Lernen wecken würden.

11. Die Anerkennung der Unaufgebbarkeit von Familie und des hohen Wertes der Mutteraufgabe würde Glück für den Einzelnen und Gedeihlichkeit der Gesellschaft zur Folge haben.

12. Die finanzielle Belastung der öffentlichen Hand wird die Beträge,  die bei der flächendeckenden Einrichtung von Krippen, Tagesstätten und Horten benötigt werden, nicht übersteigen. Langfristig ist das Modell in jedem Fall das finanziell günstigere Programm, weil  dadurch Liebes-, Bindungs- und Arbeitsfähigkeit bei den jungen Menschen gesteigert werden, mit allen damit verbundenen positiven Folgeeffekten für sie selbst  ebenso wie für Wirtschaft und Gesellschaft..

Wir brauchen nur den Mut, die Sackgasse unseres einseitigen Ausbildungs- und Honorierungssystems für Frauen endlich aufzubrechen. Eine Gesellschaft, die wider besseres Wissen die Vorgaben vernachlässigt, die in der Spezies Mensch nun einmal existieren, beschädigt nachhaltig ihre eigene Zunkunftsperspektive. Machen wir uns daher gemeinsam AUF den richtigen Weg!